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Wirkungskontrolle Biotopschutz Schweiz

Wirkungskontrolle Biotopschutz
Trockenwiese im Jura (Foto E. Feldmeyer-Christe)
 
Wirkungskontrolle Biotopschutz
Alpine Schwemmebene (Foto A. Bedolla)
 
Wirkungskontrolle Biotopschutz
Hochmoor in Graubünden (Foto A. Bergamini)
 
Wirkungskontrolle Biotopschutz
Amphibienlaichgebiet im Mittelland (Foto J. Ryser)

Das von BAFU und WSL 2011 gemeinsam lancierte Projekt „Wirkungskontrolle Biotopschutz Schweiz“ geht der Frage nach, ob sich die Biotope von nationaler Bedeutung (Trockenwiesen und – weiden, Auen, Moore, Amphibienlaichgebiete) gemäss ihrer Schutzziele entwickeln und in ihrer Fläche und Qualität erhalten bleiben. Die Wirkungskontrolle – als Langzeitmonitoring aufgebaut – dient auch als Frühwarnsystem für Bund und Kantone. Mit ihrer Hilfe sollen nationale und regionale Entwicklungen früh genug erfasst werden, um notwendige Massnahmen rechtzeitig ergreifen zu können.

Ausgangslage und Ziele

Die Biotope von nationaler Bedeutung sind ein zentraler Pfeiler des Schweizerischen Schutzgebietssystems. Sie umfassen die in den nationalen Inventaren aufgeführten Trockenwiesen und –weiden, Auen, Moore (Flachmoore und Hochmoore) und Amphibienlaichgebiete.

Mit floristischen und faunistischen Erhebungen sowie mit Luftbildanalysen wird der Zustand der Biotope erfasst. Die Analysen ermöglichen es, Regionen zu erkennen, wo sie substantiellen Änderungen unterliegen.

Weil die Anforderungen an ein Langzeitmonitoring sich verändern können – z.B. weil der gesellschaftliche Konsens oder die Umweltpolitik sich ändern – muss das System flexibel genug sein, um auf zukünftige oder veränderte Fragestellungen antworten zu können.

Durch die Angleichung der Aufnahmeverfahren der Vegetation zwischen den Biotoptypen innerhalb der Wirkungskontrolle Biotopschutz einerseits, und zwischen verschiedenen anderen Monitoring-Projekten des Bundes andererseits (Biodiversitätsmonitoring BDM, Agrarmonitoring ALL-EMA) können Veränderungen in umfassender Weise verglichen werden. Die Daten werden in die zentralen Datenbanken des Bundes abgelegt und stehen den Kantonen und anderen Projekten zur Verfügung (z.B. für die Aktualisierung der Roten Listen).

Kontakt WSL BAFU
Projektleitung
Ariel Bergamini
Glenn Litsios
shim