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Auswirkungen von Schneebewegung auf Bäume
Schneekrichen und Schneegleiten
Die Wuchsform der Bäume wird vor allem durch den Schneebewegungen beeinflusst.
Schon die normale Setzung der Schneedecke nach Schneefällen bewirkt an
Steilhängen eine talwärts gerichtete Bewegung (Schneekriechen), welche die
Stämme zu Boden drückt. Oft können sich grössere Bäume ( 3 bis 5 Meter) während
der Vegetationsperiode nicht mehr ganz aufrichten und bleiben somit talwärts
geneigt. Vor allem an südlich exponierten, steilen Hängen rutscht die ganze
Schneedecke langsam talwärts (Schneegleiten). Dies führt bei Bäumen schon früh
zu säbelförmigem Wuchs. 20 Jahre nach der Pflanzung hatten 70 Prozent der Bäume
talwärts geneigte Stämme oder Säbelwuchs.
In der Aufforstung Stillberg wiesen 20 Jahre nach der Pflanzung 2 Prozent der Bäume Stammbrüche oder -spaltungen auf. Diese Verletzungen sind vor allem an den Sonnenseiten der Hangrippen zu beobachten, also auf den Standorten mit guten Wachstumsbedingungen. Einige wenige Bäume wurden durch Lawinen vollständig abgebrochen. Mit zunehmendem Stammdurchmesser werden aber diese Schäden stark zunehmen. |