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Ziel der LWF ist es, zu klären, wie sich anthropogene und natürliche Belastungen langfristig auf den Wald auswirken und welche Risiken für den Menschen damit verbunden sind. Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, ist ein vertieftes Verständnis der Prozesse und der Ursache-Wirkungsbeziehungen im Ökosystem Wald nötig.
Die Ziele der LWF lassen sich wie folgt aufgliedern:
Die Antworten werden durch Langzeitbeobachtungen auf den LWF-Flächen gewonnen. Auf diesen Flächen werden einerseits wesentliche Belastungen, und andererseits Ökosystem-Komponenten und -Prozesse über Jahrzehnte beobachtet. [LWF-Flächen >>]
Das Schwergewicht liegt der Auswirkungen der Luftbelastung, durch erhöhte versauernde Einträge, den Stickstoffeintrag, Ozonbelastung, und durch die Klimaänderung auf den Wasser- und Stoffhaushalt, den Waldzustand, Ozonschäden, das Baumwachstum und die Biodiversität des Waldes (z.B. der Bodenvegetation und der Flechten) und seine Funktionen.
Mit LWF trägt die Schweiz zum Level II Messnetz von ICP-Forests bei. Die Methoden der Aufnahmen erfüllen die Anforderungen von ICP-Forests (Manual). >>
Die LWF Flächen sind zudem Teil des Netzwerks der 'Internationalen Langfristigen Ökosystem-Forschung' ILTER. >>
Mehrere Parameter des LWF wurden ins 'Globale Klima Beobachtungs-System' (GCOS) aufgenommen. >>
Das LWF ist zusammen mit Sanasilva, dem LFI und dem PBMD Teil der Waldbeobachtung Schweiz und stützt sich rechtlich unter anderm auf Art. 37a der Verordnung über den Wald 921.01 (WaV).
Für die Benutzung der Daten gilt unsere Data Access Policy.
Bei Fragen wenden Sie sich an Matthias Dobbertin oder Peter Waldner, an eine der themenbezogenen Kontaktpersonen des LWF oder an die Kontaktperson der im Rahmen einer der Kooperationen.
Abb. 1: Schema Wald (Grafik: Peter Waldner, WSL) - Link für grössere Darstellung
Data Access Policy, PDF