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Meier, A. / Meier AND Müller / Wald OR Schutz / Wald AND NOT Risiko

Publikationsjahr

2010, 2008-2009

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Managing Editor

Merkblatt für die Praxis Nr. 50

Wermelinger, B.; Forster, B.; Hölling, D.; Plüss, T.; Raemy, O.; Klay, A., 2015:
Invasive Laubholz-Bockkäfer aus Asien. Ökologie und Management. 2. überarbeitete Auflage.

Merkbl. Prax. 50: 16 S.

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Kurzzusammenfassung

Eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten mit Schadenpotenzial sind kein neues Phänomen in Europa. In letzter Zeit sind dabei auch in der Schweiz zwei Laubholzbock-Käfer aus Asien in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt.

Invasion aus Asien? Asiatischer Laubholzbockkäfer, Anoplophora glabripennis

Im Herkunftsland China war der Asiatische Laubholzbockkäfer als Schädling lange Zeit wenig bedeutend. Erst als in den 1980er Jahren in grossem Stil Windschutzgürtel und grossflächige Plantagen mit teilweise nicht-einheimischen Pappeln entstanden, entwickelte sich der Käfer zum Schädling. Heute ist der Asiatische Laubholzbockkäfer einer der gefährlichsten Laubholzschädlinge weltweit. Seine Larven finden sich häufig im Verpackungsholz von Steinprodukten und anderen Gütern aus China, die nach Europa oder Nordamerika verschifft werden. Die Bedeutung des Citrusbockkäfers, der meistens mit lebenden Ziergehölzen verschleppt wird, ist im nicht-asiatischen Raum noch deutlich geringer.

Beide Arten stellen für Stadtbäume und Sträucher im privaten und öffentlichen Siedlungsraum eine Gefahr dar und könnten auch auf angrenzende Waldgebiete oder Obstkulturen übergreifen. Die möglichen Schäden und Kosten für die Massnahmen zur Überwachung und Bekämpfung der beiden Schadorganismen sind enorm. Über das Schadenpotenzial in natürlichen Wäldern ist bisher wenig bekannt.

Dieses Merkblatt dokumentiert Lebensweise und Bedeutung der beiden invasiven Laubholz-Bockkäfer aus Asien, fasst die Verwechslungsmöglichkeiten mit einheimischen Arten zusammen und zeigt mögliche Bekämpfungsmassnahmen auf.

Achtung: seltene einheimische Arten!
Es ist wichtig, dass nicht jeder Baum, der Frassspuren oder Löcher aufweist, aus übertriebener Vorsicht vernichtet wird. Viele, teils seltene und gefährdete einheimische Käferarten und andere Holzinsekten sind auf alte, geschwächte oder absterbende Bäume angewiesen (siehe www.totholz.ch).

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