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Meier, A. / Meier AND Müller / Wald OR Schutz / Wald AND NOT Risiko

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2010, 2008-2009

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Managing Editor

Merkblatt für die Praxis Nr. 55

Bonfils, P.; Rigling, A.; Brändli, U.-B.; Brang, P.; Forster, B.; Engesser, R.; Gugerli, F.; Junod, P.; Müller, R.; Günthardt-Goerg, M.S., 2015:
Die Eiche im Klimawandel. Zukunftschancen einer Baumart.

Merkbl. Prax. 55: 12 S.

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Kurzzusammenfassung
Eiche
Eine Eiche braucht 120 bis 160 Jahre bis zur Hiebsreife. Die heute verjüngten Eichen werden also in einer vom Klimawandel geprägten Umwelt aufwachsen.

Der Klimawandel wird den Wald in der Schweiz verändern. Die einheimischen Eichenarten spielen dabei zukünftig wahrscheinlich eine grössere Rolle als heute. Das grosse Anpassungspotenzial dieser Baumarten eröffnet interessante waldbauliche und betriebliche Handlungsoptionen.

Die einheimischen Eichenarten verfügen über ein hohes Anpassungspotenzial und sind aufgrund ihrer morphologischen, physiologischen und ökologischen Eigenschaften gut auf den Klimawandel vorbereitet. Obwohl aufgrund des Klimawandels mit einer zunehmenden Verbreitung der Eiche in tieferen und mittleren Lagen auszugehen ist, dürften die zu erwartenden Umweltänderungen auch an der Eiche nicht spurlos vorübergehen. Aus waldbaulicher Sicht geht es also darum, die «natürlichen» Prozesse zu begleiten und alle nötigen Massnahmen zu treffen, um entwicklungsfähige und vitale Eichenpopulationen zu erhalten. Dabei ist zu beachten, dass sich die möglichen Handlungsoptionen nach wie vor am Wald als Ökosystem und Produktionsmittel orientieren und die Frage der Eiche nicht isoliert, sondern nur in einem waldbaulichen und betrieblichen Kontext betrachtet werden kann. Die heimischen Eichenarten erweitern im Zusammenhang mit dem Klimawandel aber zweifellos den waldbaulichen Spielraum und werden mit einer stärkeren Präsenz als heute zu einer Bereicherung des zukünftigen schweizerischen Waldbildes beitragen.

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