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Merkblatt für die Praxis Nr. 42
KurzzusammenfassungDas vorliegende Merkblatt arbeitet den Kenntnisstand zu den Auswirkungen der Landschaftszerschneidung aus ökologischer und sozialwissenschaftlicher Sicht für Ballungsräume auf und fasst ihn kurz zusammen. Heute leben achtzig Prozent der Menschen in Europa in Städten. Zwischen 1980 und 2000 wuchs die städtische Bevölkerung um sechs Prozent und die Siedlungsfläche um zwanzig Prozent, wobei sich besonders Wohngebiete stark ausdehnten. In Ballungsräumen werden Landschaften intensiv genutzt und erfüllen viele Funktionen, zum Beispiel Naherholung für die städtische Bevölkerung oder land- und forstwirtschaftliche Produktion. Gleichzeitig ist die biologische Vielfalt stark gefährdet, weil viele naturnahe Lebensräume auf kleine Flächen reduziert sind. Die Zerschneidung von Lebensräumen führt zu kleinen Restflächen, die durch Strassen und andere Landnutzungen mit starker Barrierewirkung isoliert werden. Durch die Lebensraumzerschneidung werden die einzelnen Lebensraum - flächen oft zu klein um lokale Populationen zu erhalten. Neue Studien zeigen, dass die Auswirkungen des Flächenverlusts jene der eigentlichen Zerschneidung übertreffen. Welche Wirkung der Landschaftszerschneidung auf den Menschen hat, ist bis heute nicht untersucht. Für eine wirkungsvolle Förderung der regionalen biologischen Vielfalt, sollten die ökologischen Aufwertungsmassnahmen innerhalb und ausserhalb des Siedlungsgebiets aufeinander abgestimmt werden. Besonders in Regionen, in denen das Siedlungsgebiet von intensiv genutztem Landwirtschaftsland umgeben ist, braucht es eine integrale Planung, die sowohl das Siedlungsgebiet als auch das Landwirtschaftsgebiet einbezieht. KontaktWeitere Informationen
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