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WSL-Gastkolloquium: Partizipation im Berg- und Schutzwaldmanagement: Erreichen die Verantwortlichen die gesteckten Ziele?
Inhalt
Das Schutz- und Bergwaldmanagement steht vor der Herausforderung, vielfältige, sich teilweise widersprechende Nutzungsansprüche unterschiedlicher Nutzergruppen zu befriedigen. In den politischen Programmen „Schutzwaldplattform Tirol“ (SWPF) und der „Bergwaldoffensive in Bayern“ (BWO) wurde daher vorgesehen, dass die Forstverwaltungen ihre Maßnahmen zunehmend mit den relevanten gesellschaftlichen Gruppen abstimmen. Im Zuge des INTERREG IVa Projektes „Schutzwaldplattformen und -foren in Tirol und Bayern“ wurde auf der Basis unterschiedlicher Literaturstränge (Planungs-/Demokratie-/Kommunikationstheorie, Entwicklungszusammenarbeit, Fallstudienberichten etc.) das DEEL-Metazielsystem (Demokratisierung - Effektivität und Effizienz - Legitimierung) entwickelt, um einerseits die verfolgten Ziele in den politischen Programmen zu analysieren und andererseits partizipative Prozessen auf der lokalen Ebene zu evaluieren. Der Vortrag zeigt anhand der Landesprogramme, der Umsetzungsleitfäden sowie von örtlichen Fallstudien auf, dass neben pragmatischen Effektivitätszielen auch Demokratisierungs- und Legitimierungsziele erreicht werden, ohne dass sie im Hauptfokus der Beteiligten gestanden haben. |