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Das Waldsterben - Was ist eigentlich daraus geworden?
Den Wald beobachten - wie und weshalb?Ende der 70er Jahre starben im süddeutschen Raum und den angrenzenden Regionen verbreitet Tannen ab. Meldungen von zusammenbrechenden Wäldern, zumeist Fichten, aus dem schwer durch Luftverschmutzung belasteten Erz- und Riesengebirge, erreichten vermehrt die westliche Öffentlichkeit. Gleichzeitig wurden versauernde Seen in Skandinavien beobachtet und das Phänomen ‚Saurer Regen’ beschrieben. 1983 erreichte die "Waldsterben"-Diskussion auch die Schweizer Öffentlichkeit. Nachdem in Deutschland die Bevölkerung schon durch Artikel im Stern und im Spiegel im Jahr 1981 wachgerüttelt worden war, beschäftigten sich nach den Wissenschaftern auch die Politiker in der Schweiz mit dem Thema "Waldsterben". Spätestens mit der Waldbesichtigung von Bundesrat Alphons Egli in Zofingen war das "Waldsterben" auch in der Öffentlichkeit ein Thema. Als Folge wurde im 1984 die Sanasilva-Inventur zur Beobachtung des Walzustandes der Schweiz gestartet und seit 1994 Dauerbeobachtungsflächen, die langfristigen Waldökosystem Forschungsflächen (LWF) angelegt. Inzwischen ist das Thema Waldsterben längst von neueren Themen abgelöst und der Begriff "Klimawandel" ist in aller Munde. Was ist aus dem "Waldsterben" geworden? Hat es je "Waldsterben" gegeben? Was waren die Konsequenzen der damaligen Diskussion? Was zeigen die langfristigen Beobachtungsflächen? Wird auch der Begriff "Klimawandel" dereinst ad acta gelegt? Diese Fragen werden in dem Referat diskutiert und Ergebnisse von Sanasilva-Inventur, LWF-Flächen und anderen langfristigen Forschungsflächen präsentiert. Dieser Vortrag mit anschliessender Diskussion wird von der Thurgauischen Naturforschenden Gesellschaft (TNG) durchgeführt. Kontakt |