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Projektdauer: 2009 - 2012

ENHANCE-M1

Libellenfang
Libellen fangen an einem Entwässerungsgraben im Schweizer Mittelland: Ein typisches Habitat der Helmazurjungfer (Coenagrion mercuriale).
Foto: Daniela Keller
Markierte_Libellen
Helmazurjunfern mit Markierungen für das Beobachtungsexperiment.
Foto: Daniela Keller
G_rufus_wiki
Gomphocerhippus rufus, eine der vier Heuschreckenarten die untersucht werden.

Foto: Wikipedia

Grasshoper_habitat
Das Habitat der Heuschrecken - intensiv genutztes Landwirtschaftsland.
Foto: Maarten van Strien

 Durch grossflächige intensive Landwirtschaft im Schweizer Mittelland wurden viele Insektenpopulationen fragmentiert oder verschwanden ganz. Im Rahmen des CCES Projekts ENHANCE, wird die Vernetzung fragmentierter aber auch wiedervernetzter Populationen an verschiedenen Beispielen untersucht. Gibt es individuellen Austausch und somit Genfluss zwischen den Populationsfragmenten? Welche Strukturen werden als Vernetzungselemente genutzt und welche bilden Barrieren? Sind Vernetzungs-Massnahmen tatsächlich erfolgreich? Mittels Markierungs- Wiederbeobachtungsstudien, genetischen Methoden und Landschaftsanalysen soll das Ausbreitungsverhalten verschiedener Insektenarten geklärt werden. Zum einen geht es um eine seltene Kleinlibellenart, die Helmazurjungfer (Coenagrion mercuriale), die Entwässerungsgräben inmitten intensiver Landwirtschaft im Oberaargau besiedelt. In einem anderen Teilprojekt untersuchen wir vier Heuschreckenarten mit jeweils unterschiedlichen Lebensraumansprüchen (Chorthippus biguttulus, Gomphocerhippus rufus, Chorthippus albomarginatus und Chorthippus brunneus), die im Landwirtschaftsland eher häufig vorkommen.

Stichworte Ausbreitung, Fang- Wiederbeobachtungsstudien, genetische Analyse, Habitatfragmentierung, Heuschrecken, Landschaftsanalyse, Libellen, Vernetzung