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Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und praktischen Naturschützern sollte zur verbesserten praktischen Umsetzung wissenschaftlicher Resultate führen. Zeichnung: Andrea Vaupel (WSL) |
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Während des Stakeholder-Workshops im Oktober 2012 diskutieren Naturschutzfachleute zusammen mit Forschenden. Foto: Xenia Junge (WSL) |
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Landschaftsgenetik bietet Möglichkeiten, die funktionelle Wirkung von Vernetzungselementen wie Wildtierbrücken zu prüfen. Foto: Manuela Di Giulio (WSL) |
Modul G1 ist eines von fünf Forschungsmodulen des CCES Projektes “GeneMig“. Im Zentrum von GeneMig stehen Forschungsthemen aus den Bereichen der Biologie und Sozialwissenschaften. Die unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereiche beschäftigen sich im Projekt mit einem gemeinsamen Thema, der Migration von Arten und ihren Genen in einer sich verändernden Umwelt.
Im Oktober 2012 führte das Modul G1 in Zusammenarbeit mit dem sozialwissenschaftlichen Modul S einen Workshop mit 18 VertreterInnen aus verschiedenen Naturschutzfachstellen, Planungsbüros und Umweltschutzorganisationen durch. Ziel des Workshops war es, auf der Grundlage praktischer und wissenschaftlicher Fachkompetenzen wichtige, praktisch umsetzbare Themen im Bereich Naturschutz- und Landschaftsplanung zu identifizieren. Dazu wurde eine vorläufige Themenliste erstellt sowie Möglichkeiten und Einschränkungen im Hinblick auf eine konkrete wissenschaftliche Untersuchung erörtert. Diese Information dient nun als Grundlage, um geeignete Fragen und Zielarten im Zusammenhang mit Migration und Genfluss in der Landschaft auszuwählen. Mit Hilfe landschaftsgenetischer Methoden, welche molekulargenetische Techniken und Landschaftsökologie verknüpft, sollen wissenschaftliche Fragen geklärt werden, so dass die Resultate direkt in der Naturschutzpraxis umsetzbar sind.
Detaillierte Beschreibung des gesamten GeneMig Projekts
Protokoll zum Stakeholder-Workshop
Web-Dossier zu landschaftsgenetischen Methoden mit praktischen Beispielen