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Projektdauer: 2000 - 2005

Rote Liste der gefährdeten Grosspilzarten der Schweiz

Clavaria zollingeri
Clavaria zollingeri ist ein bedrohter Pilz, der in Magerwiesen vorkommt.
Foto: Daniel Schlegel, Glarus
 
Cantharellus cibarius
Auch beim Eierschwamm ist ein starker Rückgang festzustellen.
Foto: T. Reich (WSL)

Mit der Konvention von Rio hat sich die Schweiz verpflichtet, die natürliche Artenvielfalt im eigenen Land zu erhalten. In einer vom Menschen stark geprägten Landschaft, welche einem raschen Wandel durch Nutzungsänderungen und Klimawandel unterworfen ist, braucht es ein Monitoring-Instrument.

Die Rote Liste der gefährdeten Arten ist eines der wichtigsten Monitoring-Instrumente und fokussiert auf die Schätzung einer lokalen Aussterbewahrscheinlichkeit für jede Art. Es wird versucht, die Kriterien der IUCN auf Grosspilze anzuwenden. Grundlage bietet die Pilzdatenbank mit Funddaten Freiwilliger aus der ganzen Schweiz und einer Stichprobenerhebung an 170 Punkten des Landesforstinventars.

Publikationen

  • Senn-Irlet, B. 2000. Wie lässt sich ein Rückgang der Artenvielfalt bei Pilzen in der Schweiz belegen? Mycologia Helvetica 11: 3-16.
  • Senn-Irlet, B.; Bieri, G.; De Marchi, R. & S. Egli. 2001. Diversität an Höheren Pilzen in Schweizer Wäldern. Ergebnisse einer Pilotstudie mit Stichprobenerhebungen in zwei Regionen im Vergleich mit sporadisch erhobenen Daten der Pilzkartierung. Zeitschrift für Mykologie 67: 137-156.
  • Senn-Irlet, B. & Simon Egli. 2001. Pilzkartierung. Aufruf zur Mitarbeit. Schweizerische Zeitschrift für Pilzkunde 79: 126-127.
  • Senn-Irlet, B.; Jakob, P. Sutter, Fl.; Bernhard, L. & S. Egli. 2001. Aktueller Stand der Pilzkartierung ab sofort im Internet einsehbar: www.swissfungi.ch . Schweizerische Zeitschrift für Pilzkunde 79, 5/2001: 218.
  • Bieri, G.; Senn-Irlet, B.; Egli, S., 2002: PILZINDEX_CH. Ein neues Programm zur standardisierten Aufnahme von Pilzfunddaten. - Schweizerische Zeitschrift für Pilzkunde 80: 36-37.
  • Senn-Irlet, B. 2003 Die Erhebung in speziellen Biotopen ausserhalb des Waldes und das Zufallskoordinatenprogramm – zwei zusätzliche Möglichkeiten in der Pilzkartierung mitzuarbeiten. Schweizerische Zeitschrift für Pilzkunde 81: 72-78.
  • Senn-Irlet,. B.; Bieri. G.; De Marchi, R.; Mürner, R. & N. Roemer. 2003. Einblicke in die Cortinariusflora von Schweizer Wäldern/Regards sur la répartition des cortinaires dans les forêts suisses. Journal des J.E.C 6 (5): 37-63.
  • Senn-Irlet, B. 2004. Rote Liste auch für Pilze. Hotspot 10: 9.
  • Senn-Irlet, B & G. Bieri 2006, Wo sind sie geblieben? - Über Pilzarten, die seit über 25 Jahren nie mehr verzeichnet worden sind. Schweizerische Zeitschrift für Pilzkunde 83: 98-10 84, 3: 107-110.

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Beteiligte Personen

  • Beatrice Senn-Irlet (Projektleiterin)
  • Simon Egli (Projektleiter)
  • Guido Bieri
  • Romano Demarchi
  • Nicolas Küffer
  • Neria Römer
  • Rolf Mürner

Kontakt

Stichworte Rote Liste, Grosspilze, Biodiversität