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Projektdauer: 2000 - 2004
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Schwermetallspeicherung in Zellen von Bäumen aus kontaminierten Böden
Einführung
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Bildlegende
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Bei der Methode der Phytoextraktion oder Phytosanierung werden Pflanzen eingesetzt, die grössere Mengen an Schwermetallen (SM) vorzugsweise in oberirdischen Pflanzenteilen akkumulieren können und so dem Boden einen möglichst grossen Anteil an verfügbaren Schwermetallen entziehen. So sind Pflanzen, die Schwermetalle vorwiegend auf der Wurzeloberfläche komplexieren oder in der Wurzel zurückhalten nicht günstig für eine Phytosanierung von schwermetall-belasteten Böden. Die Akkumulation von Schwermetallen in den Blättern oder Nadeln benötigen effiziente Entgiftungsmechanismen in den Zellen. Im Hinblick auf die Phytosanierung von belasteten Böden mit einheimischen Laub- und Nadelbaumarten ist es wesentlich zu wissen, wie die Pflanzen mit hohen Schwermetall-Gehalten umgehen.
Projektfragen
- Werden Schwermetalle auf der Wurzeloberfläche festgelegt (komplexiert) und damit vor einer weiteren Aufnahme in die Wurzeln zurückgehalten
- In welchen Zellkompartimenten gibt es hohe lokale Anreicherungen von Schwermetallen
- Spielt die vakuoläre Kompartimentierung als Speicherung von Schwermetallen in den ausgewählten Baumarten eine Rolle
Methoden
- Tieftemperatur-Rasterelektronenmikroskopie
- Energie-dispersive Röntgenmikroanalytik
Zeitplan
- Beginn: 2000
- Dauer: 4 Jahre
- Projekt-Nr. 4.00.1177
- Dieses Projekt wurde im Rahmen des Projektes "Von der Zelle zum Baum" durchgeführt.
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