|
Biodiversität
Landschaftsentwicklung
Management von Naturgefahren
Nachhaltige Ressourcennutzung
Waldökosysteme
Forschungseinheiten
Forschungsprogramme
Im Fokus
Mitarbeitende
Organisation
Aufgaben
Geschichte
Jobs und Karriere
Kontakt und Anfahrt
Alpine Baumgrenzen in einer CO2-reichen und warmen Zukunft
In einem Experiment an der alpinen Baumgrenze erhöhen wir die CO2 Konzentration (+200 ppm) und die Bodentemperaturen (+4°C) und untersuchen die Reaktionen von Pflanzen und Boden. Die ersten Resultate zeigen, dass unter erhöhtem CO2 der Kohlenstoff schneller im Ökosystem umgesetzt wird, sich aber die Menge des in Pflanzen und Boden gespeicherten Kohlenstoffes nicht wesentlich verändert. Durch Erwärmung baut sich der Humus verstärkt ab, wodurch die Ökosysteme zu einer CO2-Quelle werden. AusgangslageIn den letzten Jahrzehnten ist der CO2 Gehalt der Atmosphäre um 30% angestiegen. Die höhere Verfügbarkeit von Kohlenstoff kann sich einerseits direkt auf das Wachstum und die Physiologie von Pflanzen auswirken, andererseits steigen wegen des CO2-Anstiegs auch die Temperaturen (Treibhauseffekt), was sich wiederum auf die Ökosysteme auswirkt. Fragestellungen
MethodenIn unserem Experiment in der alpinen Versuchsfläche Stillberg (Davos) erhöhen wir die atmosphärische CO2 Konzentration um 200 ppm und die Bodentemperaturen um 4°C. Je 10 Lärchen und Bergföhren, welche 1975 im Rahmen einer Versuchsaufforstung oberhalb der Waldgrenze gepflanzt worden waren, sind seit 2001 mittels der FACE Technik mit zusätzlichem CO2 versorgt worden (Hättenschwiler et al., 2002). Das zugegebene CO2 stammt aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe und enthält weniger 13C Isotopen als das Luft-CO2 (-30‰ vs. -8‰). Diese Isotopensignatur ermöglicht es uns, den von den Pflanzen aufgenommenen Kohlenstoff durch das Ökosystem und den Boden zu verfolgen. Seit 2007 werden Boden und bodennahe Luft mittels 26 m Heizkabel, welche spiralförmig in den 1.1 m2 grossen Versuchsflächen ausgelegt wurden, um 4°C erwärmt. PartnersDie folgenden Forscher/-innne und Arbeitsgruppen sind am Experiment beteiligt:
Links und downloadsProjektbeschreibung der Universität Basel (Englisches PDF, 840KB) Die Waldgrenze (PDF, 481KB)
|