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Gebirgshydrologie und Massenbewegungen

Dr. Manfred Stähli

Hochwasser 2007 Erlenbach

Die Forschungseinheit «Gebirgshydrologie und Massenbewegungen» untersucht Naturgefahren-Prozesse in vorwiegend gebirgigen und teilweise bewaldeten Einzugsgebieten. Sie geht der Entstehung und Ausbreitung von Hoch- und Niedrigwasserabflüssen sowie Geschiebetransport, Hangrutschen, Murgängen und Steinschlag nach. Die Forschungseinheit führt Experimente und Langzeitmessungen durch, welche die Grundlage bilden für die Entwicklung von Simulationsmodellen und Massnahmen zur Gefahrenbeurteilung. Hierzu werden spezielle Messsysteme entwickelt, wie z.B. eine Murgangwaage und Geophon-Sensoren zur Messung von Geschiebetransport. Die Einheit beurteilt Schäden und Schaden bringende Prozesse häufiger sowie extremer Naturereignisse. Deren Daten sind notwendige Eingangsgrössen für ein risikobasiertes, nachhaltiges Management von Naturgefahren.

Ein zweiter Schwerpunkt der Forschungseinheit ist die Quantifizierung und Vorhersage von Schnee- und Wasserressourcen, zum Beispiel für die Wasserkraft-Produktion oder zur Früherkennung von Trockenheit. Sie betreibt einen operationellen schneehydrologischen Dienst für Bund und Kantone, sowie eine Trockenheits-Informationsplattform für verschiedene Wassernutzer.

Die Forschungseinheit arbeitet mit Partnern innerhalb der WSL, mit anderen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen sowie mit kantonalen und Bundesbehörden und auch mit Ingenieurunternehmungen zusammen.

Aktuelles

12. Juni 2014: Workshop Trockenheit und Landwirtschaft: Erkenntnisse aus den NFP61-Projekten Drought-CH und AGWAM, Rütti Zollikofen

April 2014: Neue Publikation zur Festigkeit von Wildbachsperren in Schweiz. Zeitschrift für Forstwesen

Dez. 2013: Neuer Bericht zur optimalen Anwendung von Methoden zur Beschreibung von Wildbachprozessen (OptiMeth)

Nov. 2013: Neuer Bericht "Hydrometeorologische Analyse des Hochwasserereignisses vom 10. Oktober 2011"

Forschungsgruppen

 

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