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Gebirgshydrologie und Massenbewegungen

Dr. Manfred Stähli

Wildbachforschung

Die Forschungseinheit «Gebirgshydrologie und Massenbewegungen» untersucht Naturgefahren-Prozesse in vorwiegend gebirgigen und teilweise bewaldeten Einzugsgebieten. Sie geht der Entstehung und Ausbreitung von Hoch- und Niedrigwasserabflüssen sowie Geschiebetransport, Hangrutschen, Murgängen und Steinschlag nach. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Quantifizierung und Vorhersage von Schnee- und Wasserressourcen. Die Forschungseinheit führt Experimente und Langzeitmessungen durch, welche die Grundlage bilden für die Entwicklung von Simulationsmodellen und Massnahmen zur Gefahrenbeurteilung. Die Einheit beurteilt Schäden und Schaden bringende Prozesse häufiger sowie extremer Naturereignisse. Deren Daten sind notwendige Eingangsgrössen für ein risikobasiertes, nachhaltiges Management von Naturgefahren.

Die Forschungseinheit arbeitet mit Partnern innerhalb der WSL, mit anderen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen sowie mit kantonalen und Bundesbehörden und auch mit Ingenieurunternehmungen zusammen.

Aktuelles

Schweizerische Gesellschaft für Hydrologie und Limnologie SGHL und Hydrologische Kommission CHy (Hrsg) 2011. Auswirkungen der Klimaänderung auf die Wasserkraftnutzung – Synthesebericht. Beiträge zur Hydrologie der Schweiz, Nr. 38, 28 S., Bern. ISBN 978-3-033-02970-5 / ISSN 1421-1130.

Das Forum für Wissen 2012 findet im November in Davos statt und widmet sich dem
Thema „ Schnee- und Wasserressourcen gestern, heute und morgen“. (mehr Informationen dazu folgen)

Forschungsgruppen