Gebirgshydrologie und Massenbewegungen



Dr. Manfred Stähli

Hochwasser 2007 Erlenbach

Die Forschungseinheit «Gebirgshydrologie und Massenbewegungen» untersucht Naturgefahren-Prozesse in vorwiegend gebirgigen und teilweise bewaldeten Einzugsgebieten. Sie geht der Entstehung und Ausbreitung von Hoch- und Niedrigwasserabflüssen sowie Geschiebetransport, Hangrutschen, Murgängen und Steinschlag nach. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Quantifizierung und Vorhersage von Schnee- und Wasserressourcen. Die Forschungseinheit führt Experimente und Langzeitmessungen durch, welche die Grundlage bilden für die Entwicklung von Simulationsmodellen und Massnahmen zur Gefahrenbeurteilung. Die Einheit beurteilt Schäden und Schaden bringende Prozesse häufiger sowie extremer Naturereignisse. Deren Daten sind notwendige Eingangsgrössen für ein risikobasiertes, nachhaltiges Management von Naturgefahren.

Die Forschungseinheit arbeitet mit Partnern innerhalb der WSL, mit anderen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen sowie mit kantonalen und Bundesbehörden und auch mit Ingenieurunternehmungen zusammen.

Aktuelles

Der WSL-Standort Sion organisierte mit dem Kanton Wallis am 21. November 2012 eine Tagung zum Thema "Naturgefahren/Dangers naturels" (die Präsentationen stehen zum Download zur Verfügung)

Schweizerische Gesellschaft für Hydrologie und Limnologie SGHL und Hydrologische Kommission CHy (Hrsg) 2011. Auswirkungen der Klimaänderung auf die Wasserkraftnutzung – Synthesebericht. Beiträge zur Hydrologie der Schweiz, Nr. 38, 28 S., Bern. ISBN 978-3-033-02970-5 / ISSN 1421-1130.

Das WSL-Forum für Wissen fand dieses Jahr in Davos statt und widmete sich dem Thema „ Schnee- und Wasserressourcen gestern, heute und morgen“. 

1./2. Okt. 2012: Besuch des ETH-Präsidenten F. Schiesser und des WSL-Direktors K. Steffen bei den Forschungsanlagen der WSL im Wallis (Vallée-de-la-Sionne, Illgraben, Leuk)
Besuch Schiesser/Steffen im Illgraben 2 Okt 2012

Forschungsgruppen



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