Gebirgshydrologie und Massenbewegungen



Dr. Manfred Stähli

Hochwasser 2007 Erlenbach

Die Forschungseinheit «Gebirgshydrologie und Massenbewegungen» untersucht Naturgefahren-Prozesse in vorwiegend gebirgigen und teilweise bewaldeten Einzugsgebieten. Sie geht der Entstehung und Ausbreitung von Hoch- und Niedrigwasserabflüssen sowie Geschiebetransport, Hangrutschen, Murgängen und Steinschlag nach. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Quantifizierung und Vorhersage von Schnee- und Wasserressourcen, zum Beispiel für die Wasserkraft-Produktion oder zur Früherkennung von Trockenheit. Die Forschungseinheit führt Experimente und Langzeitmessungen durch, welche die Grundlage bilden für die Entwicklung von Simulationsmodellen und Massnahmen zur Gefahrenbeurteilung. Die Einheit beurteilt Schäden und Schaden bringende Prozesse häufiger sowie extremer Naturereignisse. Deren Daten sind notwendige Eingangsgrössen für ein risikobasiertes, nachhaltiges Management von Naturgefahren.

Die Forschungseinheit arbeitet mit Partnern innerhalb der WSL, mit anderen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen sowie mit kantonalen und Bundesbehörden und auch mit Ingenieurunternehmungen zusammen.

Aktuelles

4.-7. Sept. 2013: International workshop of acoustic and seismic monitoring of bedload and mass movements. WSL Birmensdorf. (-> Anmeldung, Programm)

1. Juni 2013: Beginn des Testbetriebs von drought.ch, eine Informationsplattform zur Früherkennung von Trockenheit in der Schweiz. Artikel in Wasser Energie Luft.

HBM-Messtechnik Schweiz veröffentlicht einen Anwendungsbericht zur WSL-Murgangwaage im Illgraben.

Forschungsgruppen



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