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news box2012 diverse events in Riascio, Illgraben und Dorfbach 31.12.2012: Sturz am Kegelhals Illgraben
2011 11.9.2011 event in Riascio 19.7.2011 event in Illgraben 13.7.2011 events in Illgraben und Riascio 29.6.2011: event in Illgraben 22.6.2011: event in Riascio 18.6.2011: event in Riascio 4.6.2011: event in Dorfbach 31.5.2011: event in Illgraben 22.07.2010: event in Illgraben Juni 2010: events in Riascio 02.05.2010: event in Riascio 09.08.2009: event in Illgraben
event in Illgraben 17.7.2009: event in Illgraben
6.6.2009: debris flows in Preonzo
Murgangbeobachtungsstation Dorfbach, Randa (VS)
Geologisch gesehen befindet sich das Einzugsgebiet im Kristallin. Im oberen Teil des Einzugsgebietes, welcher teilweise vergletschert ist, sind vor allem Gneisse vorhanden. Im Bereich der Anrisszonen ist ein Blockgletscher (Grabengufer) und Permafrost vorhanden. Die südliche Haupterosionsrinne verläuft in alten Moränenablagerungen. Bezüglich der Kornzusammensetzung des Murgangmaterials ist der Anteil an kohäsivem Feinmaterial gering. Die Gerinneverhältnisse im Dorfbach sind auf dem ganzen Fliessweg übersichtlich und erlauben eine gute Erfassung der geomorphologischen Veränderungen nach Murgangereignissen. Ehemalige Murgangbeobachtungsstation (1995 - 2006)
Die Videoanlage und ein Echolotsensor befanden sich in der Nähe der Murgangbremse (horizontaler Stahlrost, Murbrecher) auf Bachkote 1510 m ü.M.. Dies erlaubte eine Beobachtung des Fliessverhaltens einerseits im Bereich des Bauwerkes und andererseits im Gerinneabschnitt bis etwa 300 m bachaufwärts. Durch die Entwässerung des Murganges auf dem Stahlrost ändern sich die Reibungsparameter sehr rasch, und kleinere Ereignisse kommen zum Stoppen (Zimmermann, 1994). Diese Tatsache sowie das generelle Verhalten von Murschüben auf dem Geschieberost ist für die Interpretation von besonderem Interesse. Die Niederschlagswippe, mehrere Geophone und ein weiteres Echolot wurden verteilt auf rund 500 m weiter bachaufwärts installiert. Die Station hat folgende Ereignisse aufgezeichnet:
Neue automatische Murgangbeobachtungsstation (2010 - 2013)Im Rahmen eines neuen Projekts (Gefahrenkartierung Mattertal VS: Grundlagenbeschaffung für numerische Modellierung von Murgängen) wurde eine neue Station am Dorfbach geplant und erste Teil der Anlage im August 2010 auf dem Kegel aufgebaut. Eine weiter oben gelegene Station am aktiven Murganggerinne in der Transitstrecke konnte am 31. Mai 2011 in Betrieb genommen werden. Erfasst werden u.a. Abflusstiefe und Frontgeschwindigkeit. Die Murgangaktivität hat sich seit dem Kollabieren der Blockgletscherfront mit intensiver Materiallieferung in die südliche Haupterosionsrinne am Grabengufer markant erhöht und soll mit der Anlage in Zukunft erfasst werden. 2010 sind zwei Ereignisse bis auf den Kegel oder gar bis in den Vorfluter gelangt. Sie fanden jedoch vor Installation der Station statt (7.6.2010 und 14.8.2010). Im Hang unterhalb vom Grabengufer und bis in den Bereich oberhalb vom Kegelhals wurden Spuren von zahlreichen kleinen Murgängen beobachtet. Diese Aktivität dürfte sich auch im laufenden Jahr fortsetzen. Die Station hat folgende Ereignisse aufgezeichnet:
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