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2012

events in Riascio, Illgraben und Dorfbach

-> Daten und Bilder folgen

120820_Dorfbach_oben


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2011

11.9.2011

event in Riascio

1006_riascio

19.7.2011

event in Illgraben

Illgraben 19.7.2011

13.7.2011

events in Illgraben und Riascio

Riascio 13.7.2011

29.6.2011:

event in Illgraben

Murgang Illgraben 29.6.2011

22.6.2011:

event in Riascio

Riascio_110622

18.6.2011:

event in Riascio

Riascio_110618

4.6.2011:

event in Dorfbach

Monitoringstation Dorfbach unten 4.6.2011

31.5.2011:

event in Illgraben

Illgraben - Murgang vom 31.5.2011 (c) WSL

22.07.2010:

event in Illgraben

Illgraben - Murgang vom 22.7.2010 (c) WSL

Juni 2010:

events in Riascio

1006_riascio

02.05.2010:

event in Riascio

Kegel und Mündung in den Vorfluter

09.08.2009:

event in Illgraben

Murgangfront Illgraben 9.8.2009


27.7.2009:

event in Illgraben

S27 Illgraben

17.7.2009:

event in Illgraben

090717_Illgraben

6.6.2009:

debris flows in Preonzo

113013

Murgangbeobachtungsstation Schipfenbach, Silenen (UR)

Lage der Beobachtungsstation Silenen
 Schipfenbach Silenen (UR)
 
Die übrigen Murgangbeobachtungsstationen:

Im Schipfenbach bei Silenen sind Murgangereignisse seit etwa 1930 einigermassen zuverlässig dokumentiert. Nach dieser Chronik ist im Durchschnitt rund alle zwei Jahre mit dem Auftreten eines Murganges zu rechnen.

Geologisch gesehen befindet sich das Einzugsgebiet vorwiegend im Kalkgestein. Es sind teilweise auch Granit (Chli Windgällen) und schiefrige Gneise vorhanden. Die Haupterosionsrinnen befinden sich in Gehängeschutt und Bergsturzmaterial (Bergsturz im Jahre 1936).

In der Nähe des Kegelhalses wurde Ende der 1980er Jahre bei Bachkote 640 m ü.M. ein Geschiebesammler erstellt. In diesem Bereich sind zwei Videokameras installiert, um das Fliessverhalten im natürlichen Gerinne oberhalb des Sammlers und das Ablagerungsverhalten darin zu beobachten. Etwa 300 m bachaufwärts wird mit zwei Echolotsensoren die Geometrie der Murgangwelle erfasst. Durch das Vorhandensein des Geschiebesammlers können die Murenfracht eines Ereignisses genau erfasst sowie ungestörte Proben des Murgangmaterials entnommen werden. Mehrere Geophone und die Niederschlagswippe befinden sich zwischen 1060 und 1200 m ü.M. Per Funkübertragung erfolgt von dort die Auslösung der Messgeräte am Kegelhals.

Bisher hat die Station folgende Ereignisse aufgezeichnet:

  • 6. August 2000 - ca. 6'000m3
  • 3. Mai 2002 - Geschiebetransport inkl. kleiner Murgang
  • 22. August 2005: Kein Ereignis! Sämtliche Gerinne nördlich vom Schipfenbach mit Murgängen oder starken Hochwassern mit Geschiebetransport.

  • 2006 wurde der Betrieb der Station eingestellt und 2007 wurden die Mess- und Beobachtungseinrichten zurückgebaut. Das Einzugsgebiet des Schipfenbachs bleibt trotzdem im Fokus der Forschung der WSL.
Schipfenbach Schipfenbach
Murgang vom 6. August 2000 im Gerinne Murgang vom 6. August 2000 lagert sich im Geschiebesammler ab
   
Einzugsgebiet des Schipfenbachs Schipfenbach
3D-Darstellung des Einzugsgebiets Schipfenbach Blick ins Gerinne im mittleren Abschnitt