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Schneewasserressourcen alpiner Schneedecken
Alpine3D ist ein Schneedecken-Modell mit dem sich die räumliche Verteilung von Schnee in komplexem alpinen Gelände simulieren lässt. Dieses Projekt zielt auf die Verifikation von Modellrechnungen zum Schneewasseräquivalent alpiner Schneedecken im Vergleich zu parallelen Messungen im Gelände. MotivationFür unsere Schneehydrologische Forschung ist das Schneedeckenmodel Alpine3D ein wichtiges Werkzeug. Das Model kann Wasserressourcen abschätzen, die in der Schneedecke gespeichert sind, und daraus Vorhersagen über Schmelzwassermengen aus ganzen Einzugsgebieten berechnen. Für die Interpretation solcher Modellresultate ist es jedoch wichtig, die Stärken und Schwächen des Modells im Detail zu kennen. Bisher wurde die Qualität des Modells gegen gemessene Abflussmengen getestet. Eine Verifikation im Hinblick auf die räumliche Verteilung von Schneemengen steht jedoch noch aus. Messungen im GeländeDie räumliche Verteilung von Schnee wird untersucht anhand von a) regelmässigen Schneewasseräquivalent-Messungen in einem Testgebiet, b) zusätzlichen automatischen Schneemess-Stationen, und c) mit automatischen Kameras, welche die Ausaperungsmuster im Frühling detektieren. TestgebietAls Testgebiet haben wir das Dischmatal bei Davos ausgewählt. Es bedeckt ein Fläche von ca. 60 km2 und reicht von 1570 bis 2930 m über Meereshöhe. Weniger als 10% des Gebiets sind von subalpinem Wald bedeckt, während ein Grossteil des Einzugsgebiets aus offenem alpinen Terrain besteht. ModellsimulationenAlpine3D benötigt meteorologische Inputdaten. Glücklicherweise gibt es mehr als 10 automatische Messstationem in einem Umkreis von 15 km um das Dischmatal. Mit diesen Daten können wir die Simulationen der Schneedeckenentwicklung antreiben. Alpine3D rechnet die Energiebilanz der Schneedecke, löst dabei die Charakteristik einzelner Schneeschichten auf und berücksichtigt Phänomene wie z.B. die Interzeption von Schnee auf Vegetation, Winderosion der Schneedecke oder Abflussprozesse im Boden. ZeitplanZusätzliche automatische Messstationen werden jeweils im Winter im Testgebiet aufgestellt, Feldmessungen zur räumlichen Verteilung von Schnee finden seit dem Winter 2006/07 statt. Weitere InformationProjektmitarbeitende
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