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Weiterentwicklung der Geschiebetransportmessungen mit Geophon-Sensoren

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Geophonsensor in der Versuchsrinne im hydraulischen Grosslabor an der WSL in Birmensdorf (Bild: A.Badoux)

Hintergrund

In den 1980er Jahren hat die WSL ein automatisches, akustisches Geschiebemesssystem entwickelt, dass seither erfolgreich im Feld eingesetzt wird. Aus verschiedenen Gründen (z.B. teurer Speicher) wurde damals eine einfache Statistik entwickelt, die ausreichend zur Bestimmung der Transportraten schien. Im Jahre 1996 wurden im Rahmen einer Diplomarbeit Laborversuche zum Sensorverhalten durchgeführt. Seither wurde das Sensorsystem weiter entwickelt.

Da vor allem die Computertechnik seither stark weiterentwickelt wurde, sollen in diesem Projekt neue systematische Laborversuche durchgeführt werden, um das statistische Verhalten des Sensors in Abhängigkeit von Eichgrössen (Abfluss, Neigung, Korngrössen, Geschiebemenge) zu untersuchen und herauszufinden, welche Auswirkungen dieses Verhalten auf die Eichfunktion in Naturmessungen haben könnte. Des weiteren soll das komplette akustische Signal analysiert werden, zum Beispiel mit Fourier-Transform Methoden. Hierbei soll untersucht werden, ob sich weitere Information über das Geschiebe aus den Daten ableiten lassen (Korngrösse, Verteilung).

Methoden

Die Versuche werden im hydraulischen Labor der WSL durchgeführt. Zur Datenanalyse werden statistische oder technische Programme genutzt (z.B. Matlab, R), oder eigene Skripte geschrieben.

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