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Einfluss von Wald auf die Schneedecke

Ebisco
Strahlungs-Messanlage im Wald.

Foto: Manfred Stähli (WSL)

Hintergrund

Die zeitliche Entwicklung einer Schneedecke im Wald verläuft wesentlich anders im Vergleich zu einer Schneedecke ausserhalb des Waldes. Die Baumkronen vermögen Strahlung zu absorbieren, turbulente Flüsse abzuschwächen und Niederschlag aufzufangen. Die heterogene Struktur typischer Waldkronen verursachen eine hochkomplexe räumlich-zeitliche Dynamik der Massen- und Energiebilanz von Schneedecken im Wald. Da Wälder grosse Teile der nördlichen Hemisphäre bedecken, spielen Prozesse rund um die Schneedeckenentwicklung im Wald eine wichtige Rolle für Wetter und Hydrologie, sogar auf grösseren räumlichen Skalen.

Projektbeschrieb

Im Rahmen des Forschungsprojekts EBISCO führen wir Messungen zur Massen- und Energiebilanz von Schnee im Wald auf einer Testfläche in Davos durch. Dies beinhaltet zB. automatische Strahlungsmessungen entlang eines Transsekts oder regelmässige Messungen des Schneewasseräquivalentes im und ausserhalb des Waldes. Mit Hilfe verschiedener meteorologische Messdaten wird ein Schneedeckenmodel betrieben, welches Einblicke in physikalische Prozesse ermöglicht, die für die Dynamik von Akkumulation und Ablation von Schnee im Wald relevant sind.

Möglichkeit für Masters-/Diplomarbeit

Masters-/Diplomarbeiten können im Rahmen dieses Projekts betreut werden, idealer Weise mit Beginn erste Hälfte Winter, damit eigene Feldarbeit in die Arbeit mit einfliessen kann. Dauer: 4 bis 12 Monate, Ort: Davos. Prinzipiell können wir auch im Rahmen unserer anderen laufenden Forschungprojekte Masters-/Diplomarbeiten betreuen.

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