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CCES-APUNCH: Hydrological extremes and sediment transport
HintergrundAPUNCH ist ein Projekt des ETH Competence Centre for Environment and Sustainability, an dem Experten aus neun Instituten an der EPF Lausanne, der ETH Zürich, der MeteoSwiss und der WSL beteiligt sind. Die WSL Teil konzentriert sich auf Sedimenttransportmechanismen in steilen Gerinnen.. Das Ziel von APUNCH ist es, eine Einsicht in das Verhalten von alpinen Einzugsgebieten bei Starkniederschlägen zu erhalten, das sowohl umfassend als auch prozessbasiert ist. Dies wird durch einen multidisziplinären Ansatz erreicht werden, wobei eine Kombination von gezielten Laborversuchen mit umfassenden Feldbeobachtungen neue Einsichten in das Zusammenwirken der Prozesskette verspricht. Diese Einsichten können verwendet werden, um existierende Prozessmodelle zu verbessern, oder um neue Modelle zu entwickeln. Einige der Herausforderungen des Projektes sind: (i) Die Untersuchung der Struktur von Niederschlagsereignissen in Raum und Zeit. (ii) Labor- und Feldexperimente zur Initiierung und zum Verlauf des Sedimenttransportes in steilen Gerinnen unter schnell wechselnden Abflussbedingungen. (iii) Die Kombination von Erkenntnissen aus Laborexperimenten, Naturbeobachtungen und Modelrechnungen, um Dammbrüche vorherzusagen. (iv) Die Zusammenführung von Modelrechnungen und Beobachten auf verschiedenen Längenskalen, um langfristig integrierte, prozessorientierte Modelle von Einzugsgebieten zu entwickeln, die deren Verhalten in komplexen hydrologischen Situationen nachbilden können. ZieleIm Rahmen von APUNCH setzt die Forschungseinheit Gebirgshydrologie und Wildbäche Schwerpunkte in der Beschreibung von Fliessbedingungen, der Initiierung von Sedimentbewegungen und dem Sedimenttransport in steilen Gerinnen mit unregelmässiger Bachbettstruktur. Die Ziele dieses Projektteils sind (i) Messungen des Geschiebetransports und der Fliesshydraulik in zwei steilen Gerinnen, und (ii) die Entwicklung neuer theoretischer Ansätze, um Initialbewegungen und Transportverhalten in steilen Gerinnen zu beschreiben. Ansatz und MethodikFeldaufnahmen werden im hydrologischen Testgebiet der WSL im Erlenbach (Alptal, Kt. Schwyz) mit existierenden Messanlagen mit einem Geschiebesammler, Geophonsensoren und automatischen Geschiebe-Fangkörben gemacht werden. Zusätzliche Messungen sind an einer neuen Geophonmessnanlage im Riedbach (Mattertal, Kt. Wallis) während Schmelzwasserabflüssen oberhalb einer Wasserfassung eines Kraftwerks geplant. Zusätzlich zu den automatischen Messungen mit den Geophonsensoren planen wir, Tracersteine, die mit passivem Radiosystemen (RFID) ausgestattet sind, in das Bachbett einzubringen, um das Transportverhalten von Geschiebekörnern zu studieren. Die Analyse der Daten wird schwergewichtig mehrere Faktoren betrachten, von denen angenommen wird, das sie für die grosse Variationsbreite der Geschiebetransportraten verantwortlich sind: (i) Energieverluste durch grössere Bachbettstrukturen (Formrauhigkeit); (ii) eingeschränkte Verfügbarkeit von transportfähigem Material; (iii) Bewegungsbeginn der Geschiebekörner in Bächen mit breiter Korngrössenverteilung; (iv) Einflüsse von instationären Abflüssen auf Bewegungsbeginn und Transportverhalten. Obwohl es viele Geschiebetransportformeln für Kiesflüsse gibt, können die erwähnten Faktoren bisher nur teilweise berücksichtigt werden. Weitere InformationenProjektmitarbeitende
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