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SNF Projekt: Geschiebetransportmessungen mit Geophon-SensorenAus einer Vielzahl von unterschiedlichen Ansätzen wurden viele Formeln abgeleitet, um Sedimenttransport vorherzusagen. Im Gegensatz zu Kiesbett Flüssen im Tiefland, in Wildbächen (Gradienten höher als etwa 5 %) wurde nur eine kleine Anzahl von Studien gemacht, um Sedimenttransport vorherzusagen. Die Vorhersage von Geschiebe Dynamik in steilen Gerinnen ist durch die Wechselwirkung mit aktiven Hang Prozessen, die breite Streuung von Sedimentgrössen, die Varianz des Abflusses in der Zeit, die alternierende Bett Rauheit und das Vorhandensein von Stufen und Becken eine grosse Herausforderung. Um unser Verständnis für Geschiebetransport Prozesse in steilen Bächen zu verbessern, ist es notwendig, das Geschiebe so genau wie möglich zu überwachen. Wir können Geschiebemessmethoden in zwei Hauptkategorien klassifizieren. Typische direkte Methoden umfassen das Einfangen von Sediment (z.B. Rückhaltebecken), das Sammeln von sich bewegenden Körner (z.B. Helley-Smith Sampler) und das Verfolgen von Tracer-Partikeln (z.B. Radiofrequenzidentifikation RFID). Der vielversprechende Vorteil der indirekten Sensoren (aktiv und passiv) ist, dass sie eine kontinuierliche Messung der Transportintensität mit hoher zeitlicher Auflösung ermöglichen. Die gemessenen Signale von diesen Sensoren können in Relation zum Geschiebetransport gebracht werden. Das registrierte Signal hängt einerseits von dem Sensor-Typ und Empfindlichkeit und anderseits von den hydraulischen Bedingungen vor Ort und der Charakteristik der transportierten Körner ab. Das bedeutet, dass eine Kalibrierung dieser Systeme notwendig ist, um absolute Geschiebetransportraten zu erhalten.
Der Erlenbach im Alptal (Abbildung 1 und 2) ist ein Untersuchungsgebiet der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, in dem Geschiebetransport Messungen seit 1982 gemacht werden. ZieleIm Jahr 1999 wurden im Erlenbach die piezoelektrischen Aufprallsensoren (PBIS) durch Geophon Sensoren ersetzt (Fsampling = 10'000 [Hz]). Frühere Studien haben gezeigt, dass das erzeugte Signal durch die kinetischen Auswirkungen von Geschiebematerial auf das Geophon über eine Prallplatte ein möglicher Weg ist um den Geschiebetransport zu quantifizieren (Die Anzahl Impulse ist proportional zum gesamten Geschiebevolumen eines Ereignisses). Die Geräte Kalibrierung hängt eindeutig von ortsspezifischen Variablen wie die Kornverteilung, Materialdichte und dem Fliessverhalten ab.
Ziel des Projekts ist, die wichtigsten Faktoren, die das Signal der Geophon Sensoren beeinflussen zu identifizieren und zu bestimmen, welche Aspekte der Kalibrierung man in unkalibrierten Feldstandorten verallgemeinern kann. Des Weiteren wird erforscht, ob die Möglichkeit besteht, eine Aussage über die Korngrösse aus dem Geophon-Signal zu machen (akustische Signal-Analyse). Ansätze und MethodenAnsätze und Methoden
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