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EcoChange Fallstudie AarauIm Rahmen vom EU-Forschungsprojekt EcoChange (link) wird in der Region Aarau eine Fallstudie durchgeführt in der die mögliche Landnutung bis ins Jahr 2050 modelliert wird. Anschliessend werden die Auswirkungen dieser Landnutzungsänderungen auf Ökosystemleistungen und Biodiversität aufgezeigt. In dreizehn Gemeinden von Herznach über Aarau bis Kölliken soll durchgedacht werden, wie die Landschaft in 40 Jahren ausssehen könnte. Klimawandel, Artenverlust, Wirtschaft und Politik werden das Gesicht dieser Region wahrscheinlich beeinflussen. Zur Anwendung kommen Methoden der Agentenbasierten Modllierung (ABM) und des Integrated Sustainability Assessment (ISA). Parallele Fallstudien gibt es in Belgien und in Rumänien. Zur Zeit wird das Agenten basierte Modell (ABM) für die Schweizer und die anderen Fallstudien erstellt. Einerseits werden Entscheidungsmuster von Landwirten, wie sie in der Region Aarau anhand von Interviews im Winter 2009 mit 24 Landwirten erhoben wurden, ins Modell eingebracht. Auch im Jahr 2010 finden weiterhin Interviews und Befragungen statt. Einfliessen werden unter anderem auch Faktoren der Raumplanung, der Landwirtschaftspolitik und der Siedlungsentwicklung. Auf dieser Basis werden die Modellparameter festgelegt. Im Sommer 2009 wurde in Aarau ein Szenarienworkshop mit Experten aus dem Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Politik und Verwaltung veranstaltet. Dabei wurden die regionalen Eigenheiten für drei Grundszenarien erarbeitet. Mit dem Modell soll schon bald analysiert werden, wie Landwirte unter den verschiedenen Szenarienannahmen agieren und welche Auswirkungen das auf die Landnutzung die Ökosystemleistungen und die Biodiversität hat. Projekt Partner: The University of Edinburgh, cecs Zeitungsartikel zum Projekt:
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