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Ursachen und Dynamik von Fäulen an Holzkonstruktionen im WildbachverbauProblematik
Holz als naturnaher und kostengünstiger Baustoff hat im Wildbachverbau seit jeher eine grosse Bedeutung. Aufgrund der wechselnden Feuchteverhältnisse in Wildbachgerinnen sind die verbauten Rundhölzer jedoch einer erhöhten Gefährdung durch holzzerstörende Pilze ausgesetzt, welche das Festigkeitsverhalten bzw. die Lebensdauer der Bauwerke stark einschränken können. ZieleZiel des Projekts war es, die Ausbreitung und die Abbauaktivität der an den Bauwerken vorkommenden Fäuleerreger sowie die massgebenden ökologischen Faktoren zu analysieren. Damit sollten Grundlagen für konstruktive Massnahmen zur Verlängerung der Lebensdauer der Sperren geschaffen werden. ArbeitsschritteZuerst wurden an verschiedenen Wildbachsperren das Artenspektrum sowie die Populationsstrukturen der Fäuleerreger erfasst (Abb. 1). Gleichzeitig wurde der Holzzustand der verbauten Rundhölzer quantitativ erfasst. Daraus konnten Rückschlüsse auf die Ausbreitungsmuster sowie die bevorzugten ökologischen Bedingungen der Pilze gezogen werden. Laborexperimente bestätigten diese Befunde (Abb. 2). In einem weiteren Feldexperiment wurden die Tragsicherheit alter Bachsperren mittels Biegebruchversuchen untersucht. Daraus konnten Anhaltspunkte über das Langzeitverhalten von Holzkonstruktionen im Laufe ihrer Lebensdauer gewonnen werden. Zudem wurden die Wirkung von Verbindungsnägeln (freigesetztes Eisen) auf die Aktivität holzzerstörender Pilze experimentell untersucht. Eine weitere Studie wurde zum Einfluss des Fällzeitpunktes auf die Resistenz von Fichtenholz gegenüber Fäulnis durchgeführt. Der Stand des Projektes wurde mehrfach der Öffentlichkeit präsentiert, unter anderem an der Forstmesse 1999 in Luzern sowie an einem Kolloquium 2002 an der WSL Birmensdorf. Das Projekt wurde im Dez. 2003 mit einer Dissertation abgeschlossen. Beteiligte
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