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Ökologie der Lebensgemeinschaften

Dr. Marco Conedera

Waldgrenze

Die Forschungseinheit untersucht Interaktionen zwischen Pflanzen (Produzenten), Herbivoren (Primärkonsumenten), Prädatoren (Sekundärkonsumenten) und Bodenlebewesen (Destruenten) und setzt diese in Bezug zu wichtigen Ökosystemdienstleistungen wie Produktivität, Schutz vor Naturgefahren, Nährstoffkreisläufen und Nährstoffspeicherung. Berücksichtigte Umweltfaktoren umfassen Landnutzungsänderungen (z.B. Landaufgabe, Landschaftsfragmentierung, Zersiedlung, Eutrophierung, Trivialisierung von Lebensgemeinschaften), natürliche Störungen (z.B. Lawinen, Hangrutschungen, Feuer) sowie klimatische Veränderungen. Schwerpunktmässig werden sensitive natürliche, halbnatürliche oder urbane Ökosysteme untersucht wie zum Beispiel Feuchtgebiete, Waldgrenzenökotone oder insubrische Ökosysteme. Historische Vergleiche und die Modellierung funktionaler Systemprozesse in und zwischen diesen Ökosystemen ermöglichen Voraussagen über deren zukünftige Entwicklung wie beispielsweise die Veränderung der Biodiversität, oder die Auswirkungen dieser Veränderungen auf Ökosystemdienstleistungen im Kontext des globalen Wandels.

Die Forschungseinheit arbeitet mit Partnern an der WSL, mit anderen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen sowie mit Forstdiensten, Naturschutzbeauftragten, Waldeigentümern, Landwirtschaftsbehörden auf regionaler und nationaler Ebene zusammen.

Forschungsgruppen

Tier-Planzen Interaktionen
Waldgrenze_140
wetlands_140
insubrisch_140

 

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