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Die Forschungseinheit untersucht, wie empfindliche Grenzbereiche terrestrischer Ökosysteme auf (anthropogene) Umweltveränderungen und Bewirtschaftungsmassnahmen reagieren. Diese Einheit analysiert vor allem die Ursachen und Auswirkungen von Veränderungen in der Biodiversität und der Funktion von Hochlagen-Ökosystemen ober- und unterhalb der Baumgrenze, in den speziellen Ökosystemen in seenahen (insubrischen) Gebieten südlich der Alpen und im terrestrisch-aquatischen Grenzbereich von Flussauen und Feuchtgebieten. Das Rekonstruieren der geschichtlichen Entwicklung und das Modellieren der Prozesse in diesen Grenzbereichen gibt wertvolle Hinweise für die Risikoabschätzung, für das Verständnis regionaler Auswirkungen vergangener und zukünftiger Bewirtschaftungs- und Klimaveränderungen und für die Vorhersage der Auswirkungen zukünftiger Klimaszenarien.
Die Forschungseinheit arbeitet mit Partnern an der WSL, mit anderen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen sowie mit Forstdiensten, Naturschutzbeauftragten, Waldeigentümern, Landwirtschaftsbehörden auf regionaler und nationaler Ebene zusammen.
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