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Forschungsgruppe Schneedecke und Mikrometeorologie

Triebschnee

Schnee ist eine Form von Wasser und kommt aus der Atmosphäre. Die Atmosphäre bestimmt, wo der Schnee hinfällt, ob und wie lange er liegen bleibt und wie er sich im Lauf der Zeit verändert. Auf der anderen Seite gibt es auch eine starke Rückwirkung der Schneedecke auf die atmosphärische Grenzschicht. Diese Wechselwirkungen werden in der Gruppe untersucht, insbesondere unter Berücksichtigung der besonderen Situation im Gebirge. Es werden Grundlagen für die Lawinenwarnung, Schneehydrologie, Klimatologie und Meteorologie sowie für verschiedene Ingenieursanwendungen erarbeitet.

Aktivitäten

Die Gruppe entwickelt mathematisch-numerische Modelle, die sowohl in der Anwendung als auch in der Forschung eingesetzt werden. Zu den bekanntesten Modellpaketen gehören das Energiebilanzmodell Alpine3D und das Schneedeckenmodell SNOWPACK, das geschaffen wurde, um alle relevanten Oberflächenprozesse im Gebirge im Detail zu erfassen. 

Alpine3D behandelt Schneeverfrachtung, Energiebilanz, Schnee, Boden, Vegetation und eignet sich insbesondere für hydrologische- klimatologische Fragestellungen in der Forschung. 

SNOWPACK wird operationell eingesetzt für die Lawinenwarnung in der Schweiz und im benachbarten Ausland. Die Modellentwicklung baut auf Erkenntnissen auf, die in aufwändigen experimentellen Versuchsanlagen im Feld und im Labor gewonnen werden. So betreibt die Gruppe mehrere Versuchsgelände im Raum Davos und einen Windkanal im Flüelatal

Die Gruppe arbeitet auch daran, die neuesten IT und Sensortechnologien für ein neues Zeitalter der Umweltbeobachtung nutzbar zu machen.

 

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