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FIS Injury PreventionVerletzungsrisiko bei WeltklasseathletenWer im Weltcup reüssieren will, muss an seine physischen Grenzen gehen – und manchmal auch darüber hinaus. Die Belastungen sind während eines Rennens heute so hoch, dass sich die Athleten auch ohne Stürze verletzen können, wenn sie nicht zentral über dem Ski stehen. Über ein Drittel verletzte Athleten pro Saison zeugen von dieser immensen Beanspruchung des Körpers. Der Internationale Ski Verband FIS hat deshalb das Sportwissenschaftliche
Institut der Universität Salzburg beauftragt zu erforschen, wie das Verletzungsrisiko bei Weltcupathleten
verringert werden kann. Als erster Schritt führten die Wissenschafter
Interviews mit 63 Athleten, Trainer, Skifirmen und Funktionären durch. Dabei
stellte sich heraus, dass v.a. die Schneebeschaffenheit und Pistenpräparation,
die Kurssetzung, und das Material des Athleten das Verletzungsrisiko
beeinflussen. Vermessung von Rennstrecke & VorfahrerDeshalb untersuchten die Wissenschafter während der Saison 2010/11 und 2011/12 bei fünf Abfahrten, fünf Riesenslaloms und drei Super-G´s verschiedene
Parameter aus diesen drei Bereichen. So bestückten sie z. B. die Vorfahrer mit GPS
und Inertialsensoren, um die Geschwindigkeit und Kräfte, die auf den Athleten
einwirken, erfassen zu können. Des Weiteren wurde untersucht inwiefern Krafteinwirkungen mit der Pistentopographie und Kurssetzung, die ebenfalls vermessen wurden, in Verbindung stehen. Abb. 1: Vermessung der Rennkurses via DGPS (li). Mit Sensoren ausgerüsteter Vorfahrer. Gemessene Geschwindigkeit des Vorfahres (re). Umfassende PistencharakterisierungDas SLF war bei diesen Weltcuprennen zuständig für die Charakterisierung der Pisteneigenschaften und der Pistenpräparation. Zu diesem Zweck wurden im Untersuchungsdesign subjektive und objektive Charakterisierungsmethoden auf unterschiedlichen Grössenskalen kombiniert:
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Abb. 2: SLF-Forscher misst Korngrösse & Schneetemperatur (li). USB- Mikroskopaufnahme der Schneekörner. Rastergrösse 1 mm (re). Der Verletzungsfaktor Material wurde in einer gesonderten Kampagne anhand von verschiedenen Prototypen mit unterschiedlichen Skigeometrien bereits im April 2011 untersucht. Ergebnisse dieser Untersuchung gaben der FIS Anlass zu Änderungen im Reglement für die Saison 2012/13. Kontakt
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