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Schneeforschung in der AntarktisBlog aus der AntarktisSLF-Schneeforscher Martin
Schneebeli befindet sich seit dem 3. Dezember auf einer Forschungsexpedition in
der Antarktis. In einem Blog gibt er regelmässig Einblick in seine Arbeit und schildert
seine Erlebnisse und Eindrücke aus der Antarktis. Publiziert am 07. Jan. 2013 | 1 Kommentar Bei den Schneemessungen ist manchmal voller Körpereinsatz gefragt. Dabei kommt es vor, dass ein Messgerät den Geist aufgibt und Flexibilität gefragt ist. Bei einer kleinen, antarktischen Summer School haben sich die Forschenden im Schneegraben getroffen, um den Aufbau der Schneedecke zu diskutieren. mehr lesenSpezielle Himmelserscheinung und Messungen im Schneeprofil Publiziert am 27. Dez. 2012 In der Antarktis hat Martin Schneebeli eine besondere Himmelserscheinung beobachtet einen Zirkumzenitalbogen. Im Schneeprofil wurden die Schichten inzwischen mit Spezialfotografie genauer untersucht. mehr lesen
Expedition Winter 2012/13Das SLF hat sich bereits mehrere Male an internationalen Expeditionen in die Antarktis beteiligt. Martin Schneebeli von der SLF-Forschungsgruppe Schneephysik untersucht in deren Rahmen die Umwandlungsprozesse des antarktischen Schnees. Einblick in die jahrtausend alte GeschichteDas Eis im Innern der Antarktis ist bis zu mehrere tausend Meter dick. Dieses Eis speichert viele Informationen über das vergangene Klima und gibt so einen Einblick in die jahrtausendalte Geschichte des Kontinents. Wegen der immerwährenden Minusgrade dauert es einige hundert bis tausend Jahre, bis der Schnee auf der Oberfläche zu Eis wird. Im Vergleich dazu läuft auf unseren Gletschern diese Umwandlung innerhalb eines Jahres ab. Um diese obere sogenannte Firn-Schicht, die bis zu 100 m dick sein kann, geht es im Antarktis-Forschungsprojekt 2012/2013. Schneeexperte SchneebeliMartin Schneebelis Rolle ist die des Schnee-Experten: Welches sind die Eigenschaften der obersten vier Meter der Firnschicht, und wie hat sich ihre Struktur mit zunehmender Tiefe verändert? Der Schnee ist auf vier Meter Tiefe schon zwischen 20 bis 40 Jahre alt, da in dieser Eiswüste nur zwischen 50 – 100 kg m-2 Schnee fällt (was bei uns in etwa einer Schneehöhe von einem halben Meter entsprechen würde). Letztes Jahr war Martin Schneebeli mit dem gleichen Ziel im Projekt EXPLORE unterwegs. Da am Schluss nur drei Tage für die Feldarbeit zur Verfügung standen, ergriff er die Chance, sich am Projekt CoFi zu beteiligen. Er wird dort bis Ende Januar so genau wie möglich mit verschiedenen am SLF entwickelten Instrumentenerforschen, wie sich Schnee in Firn umwandelt. Nicht alle Messungen werden sich im Feld durchführen lassen, deshalb wird er auch Schneeproben ausschneiden, vergiessen und gefrieren oder sie in Isolierkisten ins Kältelabor am SLF transportieren. Dort werden diese dann im Sommer im Computer-Tomographen untersucht. Damit erhofft sich Martin Schneebeli, offene Fragen rund um die Klimageschichte der Antarktis beantworten zu können. UntersuchungsmethodenFeldmessungen
Laboruntersuchungen
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