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Messfehler bei IMIS-Stationen

Die meisten IMIS-Stationen liegen zw. 2000 und 3000 m ü. M. und damit in einer klimatologisch und ökologisch äusserst interessanten bis jetzt aber nur schlecht erfassten Höhenstufe. Aus kosten- und energietechnischen Gründen werden im IMIS Netz keine ventilierten Thermometer eingesetzt. Versuche haben gezeigt, dass dadurch an schönen, windarmen Wintertagen häufig um ca. 10 °C zu warme Lufttemperaturen gemessen werden. In diesem Projekt wird untersucht, ob dieser Fehler nachträglich korrigiert werden kann und in welchem Rahmen die IMIS-Lufttemperaturmessungen trotzdem für klimatologische Zwecke gebraucht werden können.

Vereiste Schneestation
Vereiste Temperatursensoren nach einem Wintersturm (Foto: C. Marty, SLF)
Temperaturmessungen
Vereiste Temperatursensoren nach einem Wintersturm. Temperaturmessungen im Versuchsfeld Weissfluhjoch, 2540m. (Foto: C. Marty, SLF)
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Stichworte Messtation, Temperaturmessung, Messfehler, Schnee, IMIS-Station