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Schneedecke und Permafrost in den Alpen: Simulationen zur WechselwirkungEinfluss der Schneedecke auf die Bodentemperaturen
Permafrostvorkommen in den Alpen hängt stark von den klimatischen und topographischen Faktoren ab. Die Schneedecke spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie stark isolierend (schlechte Wärmeleitung) und stark reflektierend (hohe Albedo) wirkt. Diese beiden Eigenschaften wirken sich zu unterschiedlicher Jahreszeit unterschiedlich auf die Bodentemperaturen aus: Bei genügend Schnee im Hochwinter verhindert die Schneedecke das Eindringen der kalten Winterluft zum Boden (wärmender Effekt). Bei lange liegen bleibendem Lawinenschnee im Sommer wird die starke sommerliche Sonneneinstrahlung an der Schneeoberfläche reflektiert (kühlender Effekt) ModellUm diese Wechselwirkungen als Gesamtes untersuchen zu können, wurde das eindimensionale Schneedeckenmodell SNOWPACK um Bodenschichten erweitert. Mit dieser Bodenversion wird der Einfluss verschiedener Schneedeckenparameter (Schneedichte, Schneehöhe, Dauer der Schneebedeckung etc.) auf die Bodentemperaturen sowie der Einfluss einzelner Bodenparameter (Korngrösse des Bodens, Art des Gesteins) auf den Schneedeckenaufbau untersucht. Ebenfalls wird der Einfluss der Bodenkorngrösse auf die Bodentemperaturen simuliert.
KlimaszenarienMit der Bodenversion des Schneedeckenmodells ist es möglich, die Wechselwirkung Schneedecke-Boden unter verschiedenen klimatischen Bedingungen zu simulieren. Einfache Klimaszenarien wie eine um 2 °C wärmere mittlere Jahrestemperatur können simuliert werden und dabei die Auswirkung auf die Schneedecke und damit auf die Bodentemperaturen untersucht werden. LiteraturLinks
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