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Schneedecke und Klimawandel

Das Ziel dieses Projekts ist die Untersuchung der vergangenen und zukünftigen Entwicklungen von Schneefall, Schneehöhe und Schneewasserequivalent in den verschiedenen Höhenstufen und Klimaregionen der Alpen.

Die jährlich wiederkehrende Schneedecke beeinflusst das Leben und die Gesellschaft in einem alpinen Land wie die Schweiz auf mannigfaltige Weise. Die Menge und Dauer dieser Schneedecke hat z. B. eine grosse Bedeutung für den Tourismus oder die Wasserwirtschaft. Viele Gemeinden in den Alpen sind vom Schnee abhängig, weil ihre Wirtschaft von bis zu 90% vom Wintertourismus dominiert wird. Die grosse Mehrheit der Kunden von diesen Skiregionen leben in den vor-alpinen Gebieten der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien. Die Analyse vergangener Daten und Klima-Szenarien zeigen, dass der erwärmungsbedingte Rückzug der Schneedecke gerade in diesen Gebieten am stärksten ist.

HSrel
Abb. 1: Relative Schneehöhen pro Winter (Nov-April) im Vergleich zur Referenzperiode 1971-2000. Rot bedeutet unterdurchschnittliche, blau überdurchschnittliche Schneehöhe (Grafik: C. Marty, SLF).


SD800
Abb. 2: Anzahl Schneetage (Tage mit Schneehöhe ≥ 5 cm) zwischen Dezember und März unterhalb 800 m auf der Alpennordseite. Die jährlichen Balken zeigen die Abweichung des Mittelwerts der 7 aufgelisteten Stationen vom langjährigen Durchschnitt (1961-2000). Die fette Linie repräsentiert das gleitende Mittel über 10 Jahre. (http://dx.doi.org/10.1029/2008GL033998)


SDPDratio
Abb. 2: Rückgang des Anteil Schneefalls am Gesamtniederschlag für verschiedene Höhenzonen. (http://dx.doi.org/10.1029/2011GL046976).  


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Stichworte Snowcover, Changing Climate