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Sochi Snow
Über Sieg oder Niederlage entscheiden im Wettkampfsport oft nur wenige Hundertstel. Wer letztlich die Nase vorn hat, hängt nicht zuletzt von einer optimalen Auswahl und Präparation der Skier ab. Voraussetzung dafür ist die genaue Kenntnis der zum Wettkampfzeitpunkt herrschenden Schnee- und Wetterbedingungen. Im Auftrag von Swiss Olympic arbeiten Forschende des SLF daran, den Schweizer Skifahrern und Langläufern die Schnee- und Wetterbedingungen für die unterschiedlichen Wettkampfstrecken bei den kommenden Olympischen Spielen 2014 in Sochi möglichst präzise vorherzusagen. Während der Weltcup-Rennen im Februar 2012 haben die Wissenschaftler bereits erste Vorarbeiten durchgeführt, mit dem Ziel, das zur Schneeprognose eingesetzte SLF-Computermodell Alpine3D anzupassen.
Bereits bei den letzten olympischen Spielen in Vancouver war das SLF für Swiss Olympic im Einsatz. Die dort erstellten Wetterprognosen erwiesen sich als zutreffend und meist besser als die offiziellen Vorhersagen. Die Prognosen der Schneebedingungen erreichten im Vergleich zu den gemessenen Werten in der Regel eine Genauigkeit von +- 1°C. Räumliche und zeitliche Unterschiede konnten vor allem wegen der genauen, vorgängig erhobenen topografischen Informationen gut abgebildet werden.
Abb. 4: Beispiel einer Vorhersage der Schneefeuchte bzw. Schneeoberflächentemperatur in Cypress Mountain, Vancouver. Wie in Vancouver fliessen auch während der Spiele 2014 in Sochi aktuelle Meteo- und Schneedaten von mobilen Wetterstationen in die Computermodelle ein, um sowohl zeitlich als auch örtlich hoch aufgelöste Prognosen der Wettkampfbedingungen bereitzustellen. Für die Installation der mobilen Wetterstationen und die Erstellung der Prognosen werden während den Wettkämpfen zwei SLF-Mitarbeiter vor Ort sein. Diese exklusiven Informationen sollen letztlich eine optimale Materialauswahl und -präpäration ermöglichen und dazu beitragen, dass Schweizer Athleten und Athletinnen bei Olympia möglichst viele Medaillen erkämpfen.
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