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Projektdauer: 2012 - 2014

BuKlim: Die Buche unter dem Einfluss des Klimawandels

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Abb. 1: Buchenjungpflanze für Trockenstressversuch

(Foto: Matthias Arend, WSL)

Die Buche (Fagus sylvatica) gilt allgemein als wenig tolerant gegenüber Trockenheit. Deshalb stellt die mit dem Klimawandel zunehmende Sommertrockenheit eine potentielle Gefährdung für diese wichtige Laubbaumart dar. Um diese Gefährdung besser einschätzen zu können, müssen lokale Anpassungen von Buchenprovenienzen an Trockenheit berücksichtigt werden. Über das Vorkommen solcher Provenienzen in der Schweiz ist bisher wenig bekannt, obwohl es in den inneralpinen Tälern der Rhone und des Rheins Buchenpopulationen gibt, die auf sehr trockenen Standorten wachsen. Das Projekt BuKlim soll klären, ob sich diese Populationen an die dortigen Standortsbedingungen angepasst haben und somit toleranter auf Trockenheit reagieren als Populationen feuchter Standorte. Hierzu wurden 64 Jungpflanzen von je 16 Mutterbäumen in 12 dieser Buchenpopulationen entnommen und in die WSL-Modelökosystemanlage (MODOEK) verpflanzt. Dort werden sie einer kontrollierten Trockenbehandlung ausgesetzt, um anhand ihrer morphologischen und physiologischen Reaktionen ihre Trockenheitstoleranz zu beurteilen. Diese experimentellen Untersuchungen an Jungpflanzen werden durch eine dendroökologische Feldstudie ergänzt, um auch die Reaktion der Mutterbäume auf natürliche Trockenheit zu erfassen. Die Ergebnisse des Projekts liefern wichtige Informationen über das Anpassungsvermögen der Buche an Trockenheit und ihre Gefährdung durch den Klimawandel.

 
Veröffentlichungen

Klimawandel bedroht "Mutter des Waldes" (Limmattaler Zeitung, 21. März 2013)

 
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Stichworte Fagus sylvatica, Rotbuche, Trockenheit, Anpassung, Klimawandel, Stress, Ökophysiologie