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BuKlim: Die Buche unter dem Einfluss des Klimawandels
Die Buche (Fagus sylvatica)
gilt allgemein als wenig tolerant gegenüber Trockenheit. Deshalb
stellt die mit dem Klimawandel zunehmende Sommertrockenheit eine potentielle
Gefährdung für diese wichtige Laubbaumart dar. Um diese Gefährdung besser
einschätzen zu können, müssen lokale Anpassungen von Buchenprovenienzen an
Trockenheit berücksichtigt werden. Über das Vorkommen solcher Provenienzen in
der Schweiz ist bisher wenig bekannt, obwohl es in den inneralpinen Tälern der
Rhone und des Rheins Buchenpopulationen gibt, die auf sehr trockenen Standorten
wachsen. Das Projekt BuKlim soll klären, ob sich diese Populationen an die
dortigen Standortsbedingungen angepasst haben und somit toleranter auf
Trockenheit reagieren als Populationen feuchter Standorte. Hierzu wurden 64
Jungpflanzen von je 16 Mutterbäumen in 12 dieser Buchenpopulationen entnommen
und in die WSL-Modelökosystemanlage
(MODOEK) verpflanzt. Dort werden sie einer kontrollierten Trockenbehandlung
ausgesetzt, um anhand ihrer morphologischen und physiologischen Reaktionen ihre
Trockenheitstoleranz zu beurteilen. Diese experimentellen Untersuchungen an
Jungpflanzen werden durch eine dendroökologische Feldstudie ergänzt, um auch
die Reaktion der Mutterbäume auf natürliche Trockenheit zu erfassen. Die
Ergebnisse des Projekts liefern wichtige Informationen über das
Anpassungsvermögen der Buche an Trockenheit und ihre Gefährdung durch den
Klimawandel. VeröffentlichungenKlimawandel bedroht "Mutter des Waldes" (Limmattaler Zeitung, 21. März 2013) Verwandte ProjekteProjektverantwortlicheSponsorsIntranet (login)
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