|
Biodiversität
Landschaftsentwicklung
Management von Naturgefahren
Nachhaltige Ressourcennutzung
Waldökosysteme
Forschungseinheiten
Im Fokus
Mitarbeitende
Organisation
Aufgaben
Standorte
Geschichte
Jobs und Karriere
Kontakt und Anfahrt
Einfluss der Bewässerung auf Bodeninsekten im PfynwaldHintergrund
Im Zentralwallis ist v.a. an den Südhängen ein verstärktes Absterben von Waldföhren zu beobachten. In einem Grossprojekt der WSL zeigte sich, dass die Niederschlagsmengen sich zwar nicht signifikant änderten, hingegen die zunehmenden Temperaturen der letzten Jahre zu einem Trockenstress führten und damit die höheren Mortalitätsrate der Föhren mitverursachten. Im Zeichen des laufenden Klimawandels stellt sich die Frage, wie sich eine vermehrte Trockenheit auf Prozesse und Strukturen von Waldökosystemen auswirkt. Seit 2003 läuft im Walliser Pfynwald ein Bewässerungsversuch der WSL, bei dem eine Fläche von insgesamt 40 Aren nachts beregnet und mit Kontrollflächen verglichen wird. Bisher wurde die Reaktion der Bäume und der Waldpilze verfolgt. Es ist zu erwarten, dass von der veränderten Wasserversorgung auch andere Ökosystemkomponenten betroffen sind. Im vorliegenden Projekt soll untersucht werden, wie sich die Aufhebung des Trockenstresses in einem trockenen Föhrenwald auf die Vielfalt ausgewählter Insektenarten auswirkt. ZieleDas Projekt soll zeigen, wie das Ausschalten von Trockenstress sich einerseits direkt auf die Vielfalt der epigäischen (auf der Bodenoberfläche lebenden) Arthopoden auswirkt, und ob anderseits mit den Bäumen assozierte Insektenarten auf die unterschiedliche Wasserversorgung ihrer Wirtspflanze reagieren. Folgende Fragen sollen beantwortet werden:
MethodeDie Versuchsfläche besteht aus 8 Teilflächen (je 25x40 m), von denen 4 beregnet werden. Das Beregnungsregime (Beregnung von 21-01 Uhr) und die Infrastruktur (Messeinrichtungen) sind im Rahmen des laufenden Projekts gegeben (Betreuung FE Waldökosystemprozesse). Für die Erhebung der Arthropodenfauna auf der Bodenoberfläche werden die bewährten Trichterfallen verwendet. Pro Teilfläche werden 3 Trichterfallen eingegraben (Total 24), die in regelmässigen Abständen geleert werden. Die Fänge werden sortiert und sowohl intern als auch extern bestimmt. Der Gallenbesatz an den Eichen der Versuchsflächen wird Ende Jahr erhoben und visuell bestimmt, der Reifungsfrass des Waldgärtners an den Waldföhren jeweils anfangs und Ende Jahr geschätzt. Beteiligte
Kontakt
|