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Verjüngung von Wald- und Schwarzkiefer unter veränderten Klimabedingungen im Wallis (2008-2011)Hintergrund und Fragestellung
Insbesondere seit der zweiten Hälfte der 1990-er Jahre wird eine erhöhte Föhrenmortalität in den Föhrenwäldern des oberen Rhonetals (Kanton Wallis, Schweiz) festgestellt. Einschlägige wissenschaftliche Studien belegen, dass die Klimaänderung (v.a. die signifikante Zunahme warmer Sommertage), sowohl direkt als auch indirekt, wesentlich zu diesem Phänomen beiträgt. Zu der erhöhten Föhrenmortalität und somit für das Fortbestehen dieser Wälder erschwerend hinzukommend ist die Beobachtung, dass die natürliche Verjüngung der Föhren nach Störeignissen wie Waldbrand vor allem in den trockeneren Lagen nur sehr langsam vorankommen kann. Dies zeigen beispielsweise Vegetationsaufnahmen, die kontinuierlich während 4 Jahren nach dem Waldbrand von Leuk (Wallis) im August 2003 durchgeführt wurden. In meiner Doktorarbeit beschäftige ich mich in erster Linie mit dem Einfluss verschiedener Aspekte des Klimas (speziell: Sommertrockenheit, Niederschlagsverteilung, Beginn der Vegetationsperiode) und interspezifischer Konkurrenz auf die Verjüngung (Keimverhalten und frühes Wachstum) von Wald- und Schwarzföhre. Konkret möchte ich folgenden Fragen nachgehen:
Experimentelle Umsetzung Alle Experimente werden an einer Regendachanlage in der Nähe
von Leuk/Susten im Wallis durchgeführt. Das Prinzip der Anlage besteht darin,
dass automatisch gesteuerte Dächer bei einsetzendem Regen über die Kisten mit
den Versuchspflanzen fahren, wodurch der gesamte natürliche Niederschlag
abgehalten wird. Dadurch können experimentelle Niederschlagsregimes sehr
präzise getestet werden.
Abgeschlossene Experimente
PublikationenRichter S., Kipfer T., Wohlgemut T., Calderón Guerrero C., Ghazoul J., Moser B. (2012) Spring precipitation and genotypic variation may be the key to the persistence of Pinus sylvestris at the forest-steppe ecotone. Oecologia 169: 269-279. DOI: 10.1007/s00442-011-2191-x. Kontakt
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