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Auszeichnung

von proQuercus, der Preis
und der Artikel im 'La Forêt'

Sponsor

Das Projekt "Querco: Produktivität und Wasserhaushalt" wird von der 

Velux Stiftung

und dem Schweizerischen Nationalfond

SNF Logo

grosszügig untertstützt.

Projektdauer: 2007 - 2013

Querco - Eichenökosysteme im Umweltwandel

Open top chambers at the WSL
Abb. 1: WSL-Modellökosystemanlage

NEU: Querco-Praxis

Das Projekt Querco-Praxis hat zum Ziel, das im Querco-Experiment der WSL erworbene Forschungswissen für die Praxis (Forst und Naturschutz) aufzuarbeiten und zu kommunizieren. [hier weiterlesen]

Special Issue:

Woody Plant Performance in a Changing Climate. Guest Editor: M.S. Günthardt-Goerg. The German Botanical Society, the Royal Botanical Society of the Netherlands and Wiley have published this supplement without financial support. [hier bestellen]
January 2013

Volume 15, Issue Supplement s1

Pages 1–237

Plant Biology Vol. 15 Cover



Die Reaktionen der unterschiedlich resistenten einheimischen Stieleichen, Traubeneichen und Flaumeichen auf realistische zukünftige Klimabedingungen (Trockenstress, Lufterwärmung, deren Kombination und Kontrolle) werden untersucht. Insgesamt wurden 864 Bäume (je 4 genetisch bekannten Provenienzen aus dem Jura, Mittelland und der Südschweiz pro Art) im statistischen Design gepflanzt.

Das Experiment wurde von 2006 bis 2010 in der WSL-Modellökosystemanlage (Abb. 1) durchgeführt , welche konzipiert ist zum

• Erfassen des Wasser- und Nährstoffhaushaltes samt Sickerwasser

• Erfassen der Klimaparameter in Luft und Boden

• Begrenzen eines Wurzelpathogens

• Vergleich zweier Waldböden (sauer und kalkhaltig)

• Beobachten der jungen Bäume während 3-4 Jahren

(1. Behandlung 2007).

 

Ziele des Experimentes Querco:

25 projects overview
Abb. 2: Projekte - für eine lesbare Version bitte das Bild anklicken.

  • Verständnis der unter- und oberirdischen Vorgänge im kontrollierten Experiment mit jungen Eichen unter Trockenstress und Lufterwärmung einzeln und in Kombination im interdisziplinären Ansatz
  • Vergleich des Wachstums- und Anpassungspotentials der verschiedenen Eichenarten (bzw. -Provenienzen) und ihren assoziierten Organismen (z.B. Pilze)
  • Verbesserung der Diagnose von Umweltveränderungen durch Erkennen der Wirkungsmechanismen und Indikationen
  • Beitrag zum Erfolg von Eichenaufforstungen durch neue Erkenntnisse über stabilitätsbestimmende abiotische und biotische Stressfaktoren und deren Kombinationen


Die zurzeit 25 interdisziplinären Projekte sind in partizipativer Struktur organisiert und stellen Vergleiche zu Aufforstungen und Standorten her (Abb. 2).

Stichworte Eichen, Umweltwandel, Trockenstress, Lufterwärmung, Wurzelpathogen, Wasserhaushalt, Nährstoffhaushalt, Wachstum, Toleranz, Phänologie, Mikroskopie, Physiologie und Biochemie von Stressreaktionen, Quercus robur, Quercus petraea, Quercus pubescens

 

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