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Projektdauer: 2009 - 2012

Bedeutung von Rindeninsekten in Föhren-Schutzwäldern alpiner Täler

Projektbeschrieb

Eklektoren zum Ausbrüten von Insekten aus Stammstücken
Eklektoren zum Ausbrüten
von Insekten aus Stammstücken.
Foto: Beat Wermelinger

Im Rahmen des Interregprojekts Alcotra (Alpes Latines Coopération Transfrontalière; Wallis, Region Aosta) sowie des Projekts Büwak (Bündnerwald im Klimawandel) werden im Hinblick auf ein wärmeres und trockeneres Klima die Vitalität von Föhren und ihre Bedrohung durch rindenbrütenden Insekten (v.a. Borkenkäfer und Prachtkäfer) abgeschätzt. Die Untersuchungen sollen Auskunft über die wichtigsten potentiellen Schädlinge und ihre natürlichen Feinde in Schutzwäldern verschiedener Regionen, Höhenlagen und Vitalitäten geben.

Dazu werden entlang von Höhentransekten die Temperaturen und die Baumvitalität anhand von Kronenverlichtung und Harzfluss erhoben. Zur Beurteilung der Insekten-Populationsgrössen werden Stämme zum Besiedeln ausgelegt und danach im Labor ausgebrütet. Danach werden die potentiellen Schadorganismen und die parasitischen und räuberischen Gegenspieler bestimmt und mit den klimatischen und baumphysiologischen Parametern verglichen.

Weitere Untersuchungen in diesen Projekten betreffen die mittelfristige Entwicklung der witterungsabhängigen Baumvitalität und die trockenheitsabhängige Keimfähigkeit von Baumsämlingen.

  • Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Universität Turin durchgeführt und wird von der Region Aosta, dem Kanton Wallis, dem Kanton Graubünden und Interreg Schweiz unterstützt.

Beteiligte

  • Beat Wermelinger, Andreas Rigling, Matthias Dobbertin, Tom Wohlgemuth, Doris Schneider, Daniel Steiner, Gustav Schneiter

Kontakt

Stichworte Gradienten, Klimawandel, Insekten, Kronenverlichtung