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Schadenanalyse Wald-Wild
Jungbäume gehören zum Nahrungsspektrum von Rehen, Gämsen und Hirschen. In vielen Wäldern der Schweiz ist jedoch das Verhältnis der Wildbestände zur vorhandenen Verjüngung nicht ausgewogen. Der Verbiss an den Jungbäumen führt zu Veränderungen an der Waldstruktur. Insbesondere im Gebirgswald, wo die Naturverjüngung kontinuierlich und auf kleinster Fläche gewährleistet sein muss, kann das für die Erhaltung von Waldstabilität und die Schutzfunktion ein akutes Problem darstellen. Eine wissenschaftliche Beratung von Kreis- und Revierförstern sowie der kantonalen Forstschutzbeauftragten ist als WSL-Auftrag gesetzlich formuliert. Die Beratungsstelle von Waldschutz Schweiz verbindet diesen Auftrag mit der Informationsbeschaffung zur Beurteilung der aktuellen Forstschutzsituation.
ZieleDie für das Management der Wildtiere und seinen Lebensraum, bzw. die Waldverjüngung zuständigen Praktiker haben eine Anlaufstelle, an die sie sich für Informationen zur Beurteilung und Behandlung von Wald-Wild-Systemen wenden können. Durch die Erfassung und Bearbeitung besonders akuter Fälle ergibt sich ein Bild der Wald-Wild-Situation der Schweiz insgesamt. Die entsprechenden Kenntnisse sind für Öffentlichkeit und Politiker zugänglich.
MethodeDie Beratungsstelle von Waldschutz Schweiz bezieht seine Informationen über ein Meldewesen mit den Kantonen. Sie unterhält ein Inventar der kantonalen und regionalen Untersuchungen zum Wildeinfluss auf die Waldverjüngung und erfasst Wildschadenereignisse. Der aktuelle Stand des Fachwissens zu den Zusammenhängen und angepassten Managementmassnahmen wird objektorientiert aufgearbeitet und an die Praxis vermittelt. BemerkungDas Projekt ist Teil des in Art. 30 der Eidg. Waldverordnung formulierten WSL-Auftrags. Links
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