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Öffentlichkeitsarbeit bei Waldschutz-Ereignissen
Abiotische Einflüsse, Insekten, Krankheitserreger oder das Wild können die Waldentwicklung beeinträchtigen, Ertragseinbussen zur Folge haben oder auffällige Veränderungen an den Bäumen verursachen. Derartige Ereignisse werden von der Gruppe Waldschutz Schweiz in enger Zusammenarbeit mit den Forstdiensten und weiteren Fachleuten schweizweit erfasst und dokumentiert. Interessierte Kreise und Medien werden bei Bedarf unter dem Jahr mit Rundschreiben informiert und die Forstschutz-Situation jährlich im Forstschutz-Überblick dargestellt. In der heutigen Informationsgesellschaft werden Informationen aus dem Fachgebiet Waldschutz von Politik, Fachpersonen und von Medienschaffenden vermehrt aktiv nachgefragt. Die Bevölkerung will über Auswirkungen von Wildeinfluss, Insektenkalamitäten und über die Ursachen von auffälligen Erkrankungen der Wald- und Stadtbäumen fachlich kompetent informiert werden. Forstdienste, Kantone und Behörden müssen ihrerseits Öffentlichkeitsarbeit leisten, können jedoch selten auf eigene Fachexperten zurückgreifen. Damit nicht jeder Kanton eine Fachstelle für Waldschutzfragen aufbauen muss, ist eine gesamtschweizerische Lösung gefragt. Eine für die ganze Schweiz zuständige, zentrale Fachstelle wird benötigt, um die unterschiedlichen Kundensegmente mit den notwendigen Waldschutz-Informationen zu versorgen. Ziele
Wissenschaftliche MethodeDie aktualitätsbezogene Öffentlichkeitsarbeit im Waldschutz (Baumkrankheiten, Insektenprobleme, Wildprobleme) werden koordiniert. Neue Erkenntnisse aus dem Beratungswesen sowie aus den Umfragen bei den Forstdiensten werden aufbereitet, direkt und umgehend den Kunden zur Verfügung gestellt oder über geeignete Medienkanäle veröffentlicht (Internet, e-mail, Radio, Fernsehen und Fachpresse). In jährlich in der Schweiz und im angrenzenden Ausland stattfindenden Veranstaltungen findet ein regelmässiger Erfahrungsaustausch mit der Schweizerischen Forstpraxis und den in- und ausländischen Fachkollegen statt. BedeutungDas Projekt ist gemäss der Zielformulierung direkt auf die Bedürfnisse der Praxis und auf jene der eidgenössischen Behörden ausgerichtet. Es vermittelt der Forschung einen aktuellen Überblick über bedeutende Waldinsekten, Pilzkrankheiten und Fragen zum Wildeinfluss. Dies hat in den letzten Jahren bereits Anstösse zur Planung und Gewichtung von Forschungsvorhaben (z. B. Föhrenprogramm Wallis, Eichensterben, Tintenkrankheit) sowie bei der Mittelbeschaffung für deren Realisierung geben. Waldschutz Schweiz ist in der Schweiz die einzige Institution mit diesem Aufgabenbereich. LinksKontakt
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