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Risiko-Abschätzung der landesweiten und regionalen Windwurfgefährdung von WaldbeständenFragestellung
Nach den schweren Schäden, welche der Sturm Lothar am Stephanstag in der Schweiz und weiten Teilen Europas verursachtet, stellten sich u.a. folgende dringende Fragen:
ZieleZiel des Projekts war es, landesweite repräsentative Daten zu Lothar-Sturmschäden und Bestandesinformationen zu erheben und auf diese Fragen zu antworten. Das Projekt liefert zudem eine erste Grundlage für eine Windwurf-Risiko-Abschätzung von Beständen. Es ust Teil des Kernprojektes Windwurf und Risiko des WSL Programms Walddynamik. MethodenAls Aufnahmeeinheit für die Schäden am Waldbestand wurde eine 50x50m grosse Interpretationsfläche, welche im Schweizerischen Landesforstinventars zur Beschreibung des Waldes dient, genommen. Zudem wurden auf einem 500 m2 grossen Probekreis innerhalb des Quadrates alle Bäume, welche schon bei den letzten Inventuren des Landesforstinventar oder der Sanasilva-Inventur aufgenommen wurden, auf ihren Schaden hin erfasst. Aufgenommen wurde das 4x4 km-Netz der Sanasilva-Inventur im Lothar-Durchzugsgebiet und zusätzliche LFI-II-Flächen im Umkreis von Zürich und zwischen Thun und Langnau. Neben Einzelbaum- und Flächenschäden wurden Informationen zum Bestand und vorangegangener Nutzung erhoben. SchadenerfassungAuf der 50x50 m Fläche wurde der Schaden wie folgt klassifiziert:
ArbeitsplanDie Aufnahme erfolgte zwischen Ende Mai und Ende November 2000 durch ein bis zwei Feldgruppen, bestehend aus je 2 Mitarbeitern. DatenErhoben wurden 423 Flächen auf dem 4x4 km-Netz der Sanasilva-Inventur im Lothar-Durchzugsgebiet, 23 Flächen ausserhalb Lothar-Durchzugsgebietes (Kontrolle) und zusätzlich 316 LFI-II-Flächen im Umkreis von Zürich und zwischen Thun und Langnau. Neben Einzelbaum- und Flächenschäden wurden Informationen zum Bestand und vorangegangener Nutzung erhoben. Ergebnisse
Die Ergebnisse bestätigten zumeist die Erkenntnisse früherer Untersuchungen und zeigten, dass auch bei Lothar der Standort und der Bestandesaufbau mitentscheiden für die Sturmschäden war. Genauere Ergebnisse sind in einem Zwischenbericht und den nachfolgenden Publikationen enthalten. Eine Karte der Schäden ist ebenfalls vorhanden. PublikationenBisherige Ergebnisse wurden in deutscher, französischer und englischer Sprache publiziert.
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