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Kernthema: Waldbrand im Wallis

Waldbrand in Leuk
Der Waldbrand von Leuk, August 2003.
Foto: P. Guyot www.guttet-feschel.ch

Bei einem der grössten dokumentierten Waldbrände der Schweiz brannten im August 2003 oberhalb von Leuk im Kanton Wallis 300 ha Wald nieder. Das Brandgebiet erstreckt sich von 800 m.ü.M. bis zur Waldgrenze auf 2100 m.ü.M. Ein Fünftel des praktisch vollständig zerstörten Waldes galt als Schutzwald für die Stadt Leuk und für die Strasse nach Leukerbad.

Angesichts der laufenden Klimaerwärmung sowie der veränderten Waldnutzung nimmt das Waldbrandrisiko in der Schweiz generell zu. Daher werden in den potentiell betroffenen Gebieten Massnahmen zur Risikoverminderung gesucht.

Interdisziplinäre Forschung

Praxisorientierte Waldbrandforschung wird in der Schweiz vor allem im Tessin betrieben. Wissenschaftliche Grundlagen zur Waldbrandökologie in den Zentralalpen beschränken sich hingegen auf wenige kleinere Arbeiten im Wallis, im Münstertal sowie im Nationalpark.

Aus diesen Gründen wurde im Jahr 2004 das Rahmenprojekt "Waldbrand im Wallis" als Teil des WSL-Forschungsprogramms Walddynamik ins Leben gerufen. Darin werden die Wiederbesiedlung der Waldbrandfläche und die zugrunde liegenden Prozesse anhand verschiedener Stichproben zu Klima, Boden, Vegetation und Wirbellosenfauna sowie mit Luftbildanalysen untersucht.

     
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