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Langfristige Forschung zum Waldwachstum: Organisatorische und methodische Probleme und deren Folgen für die Ergebnisse für Wissenschaft und Praxis |
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| Versuchsfläche 02-020 Biriboden, Sihlwald: Links die Situation ein Jahr nach der Versuchsanlage 1907 nach einem Nassschneebruch im Mai, rechts derselbe Bestand heute. |
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Forschung zu Wachstum und Ertrag in der Schweiz
Die Geschichte der Forschung zu Wachstum und Ertrag in der Schweiz begann 1886. 12 Forschungs-Parzellen, auf denen bereits vor mehr als 100 Jahren Messungen durchgeführt wurden, werden heute noch betrieben. Einige der ursprünglichen Fragestellungen, z. B. Durchforstungsmethoden und -intensitäten in Buchenbeständen, sind heute nicht mehr relevant, da auf der Basis von anderen Experimenten in der Schweiz und anderswo bessere waldbauliche Methoden entwickelt wurden. Diese Versuchsflächen sind aber immer noch eine unschätzbare Quelle für Daten für wissenschaftliche Analysen von Waldwachstum und Klima, die nicht vorhersehbar waren, als die Versuchsflächen angelegt wurden. |
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Langfristige Waldforschung – The Zermatt Initiative Wälder spielen eine Schlüsselrolle in der Umwelt und für die Gesellschaft. Dies betrifft die Versorgung mit Holzprodukten, Erholung, Wasser, Lebensräume, Kohlenstoff-Senke und andere Umweltleistungen. Wälder sind Lebensgemeinschaften, die von grossen, langlebigen Bäumen dominiert werden, die weniger als andere Organismen von kurzfristigen Störungen beeinflusst werden und folglich langfristige Umwelttrends widerspiegeln können. Folglich ist es wichtig, das Funktionieren der Wälder zu verstehen und zu beobachten, am besten mit Dauerversuchsflächen. Es hat sich gezeigt, dass Versuchsflächen eine praktische und wirtschaftliche Methode sind um Waldentwicklung zu beobachten; mit ihnen es ist möglich, nicht erwartete, langfristige Änderungen zu entdecken [1] , die auf die Waldgesundheit und die Baumvitalität hinweisen. Wir empfehlen deshalb eine geeignete Anzahl von Dauerversuchsflächen [2] in jedem wichtigen Waldtyp zu erhalten [3]. Bestehende vor langem eingerichtete Versuchsflächen [4] sind von besonderer Bedeutung und sollten weitergeführt werden. [1] Siehe Growth trends in European Forests. Jerry Vanclay, Australia, Valerie LeMay, Canada, Peter Marshall, Canada, |
| Andreas Zingg |