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Ansatzpunkte für den Strukturwandel in der Schweizer Forstwirtschaft

Die Schweizer Forstwirtschaft befindet sich seit einigen Jahren im Wandel. Verschiedene Akteure sind auf der Suche nach „neuen Geschäftsmodellen“, „neuen Organisationsformen“, oder „neuen Formen der überbetrieblichen Zusammenarbeit“ (…). Unabhängig von der Wortwahl - aus ökonomischer Sicht geht es dabei stets um eine Neugestaltung der Branchenstruktur. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es diesen Strukturwandel aus einer ökonomischen Perspektive zu analysieren und Ansatzpunkte für die Neugestaltung der Branchenstruktur aufzuzeigen. Dabei wird deutlich, dass die starke Parzellierung des Waldbesitzes und Zuweisung von Holznutzungsentscheidungen an die Waldbesitzer hohe Transaktionskosten bei der Ausnutzung der Skaleneffekte moderner, hoch mechanisierter Holzernteverfahren verursachen. Es werden Möglichkeiten für eine Neugestaltung von Nutzungsentscheidungen vorgeschlagen und mögliche Wirkungen dieser Lösungen diskutiert. Es wird deutlich, dass niedrigere Transaktionskosten beim Einsatz moderner Holzernteverfahren durch höhere Transaktionskosten innerhalb der biologischen Produktion oder in der Beziehung zwischen Waldbesitzer und Forstunternehmer erkauft werden. Die Eignung „neuer Geschäftsmodelle“, usw. ist daher stets situationsbezogen zu beurteilen.

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Mehraufwand / Minderertrag in der Waldwirtschaft infolge des Trinkwasserschutzes

Trinkwasser ist neben dem Holz das wichtigste Wirtschaftsgut aus dem Schweizer Wald. Es stammt zu 40 % aus dem Grundwasser im Wald. Mit einem naturnahen Waldbau kann die Waldwirtschaft einen Beitrag leisten, um die hochwertige Qualität des Grundwassers zu erhalten. Mithilfe von Literatur und gesetzlichen Regelungen wurden die Einschränkungen, deren Konsequenzen und die Empfehlungen für den Grundwasserschutz festgelegt, die im Rahmen der Kostenbewertung in der Waldwirtschaft zu berücksichtigen sind.

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Potenziale osteuropäischer Länder für die Produktion von Synthetischem Gas (SNG) aus Holz

Mit dem vor der Praxisreife stehenden Verfahren der Methanierung von Biogas kann aus Holzbiomasse der hochwertige, dem Erdgas äquivalente, regenerative Energieträger SNG (synthetic natural gas) produziert werden. Für die Umsetzung stellt sich nun die Frage, wo die SNG-Produktion in grösseren Anlagen geeignete Rahmenbedingungen vorfindet. Es ist die Zielsetzung der vorliegenden Studie, eine vergleichende Beurteilung osteuropäischer Länder auf Grundlage der für die SNG-Produktion relevanten Kriterien durchzuführen und Erkenntnisse für die Entwicklung von Markteintrittsstrategien zu erhalten.

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Schätzung des Potenzials an Energieholz im Schweizer Wald und Kalkulation der Bereitstellungspreise

Die Vision der Initiative „ECOGAS - Autofahren und Heizen mit Biomasse“ ist, hocheffiziente und preiswerte Technologien zur Substitution von fossiler Energie zu entwickeln, die auf der Primärenergie Biomasse beruhen. Um die verfügbare Bioenergie verstärkt zu nutzen, ist ein weiterer Entwicklungsschub bei der Technologie notwendig. Für die energetische Nutzung von Biomasse in Form von Wärme, Strom und Treibstoff sind für die Umsetzung biogene Gase eines der wichtigsten Bindeglieder, z.B. in Form von Biogas oder Synthesegas. Die Initiative ECOGAS zeigt Wege auf, wie ein Teil der fossilen Energie durch Holz und Biomasseabfälle substituiert werden kann, z.B. in Form von Methan oder Strom aus Holz. Die vorliegende Untersuchung zum Energieholzpotenzial im Schweizer Wald stellt hierbei ein Teilprojekt dar. Das Projekt ECOGAS wird im Rahmen von „novatlantis – Nachhaltigkeit im ETH-Bereich: eine Initiative der Forschungsanstalten“ durchgeführt. Projektpartner sind u.a. das Paul Scherrer Institut (PSI) und die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Die vorliegende Untersuchung ist zudem im WSL-Forschungsprogramm „Management einer zukunftsfähigen Waldnutzung“ eingestellt. Die Untersuchung beinhaltet eine Schätzung des langfristig nutzbaren Holzbiomassepotenzials im Schweizer Wald vor dem Hintergrund einer verstärkten Holzenergienutzung in Grossanlagen. Die Schätzung des Potenzials erfolgt in zwei Schritten: 1. Mengenberechung auf der Basis des Landesforstinventars (LFI) für unterschiedliche Waldbewirtschaftungsszenarien 2. Ergänzende Kostenkalkulationen zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verfügbarkeit des Potenzials.

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Supply Chain Management als Gestaltungsinstrument für eine wettbewerbsfähige und eigenwirtschaftliche Produktionskette Rohholz

Mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und Eigenwirtschaftlichkeit der Produktionskette Rohholz in der Schweiz wieder sicherzustellen, wird - gestützt auf die Denkweise des Supply Chain Management (SCM) - ein umfassender Lösungsansatz präsentiert. Im Rahmen einer Analyse der wichtigsten Herausforderungen im sich verändernden Umfeld zeigte sich, dass die Gestaltung einer geeigneten Aufbau- und Ablauforganisationsstruktur sowie die Konzeption und Implementation eines unterstützenden zweckmäßigen Informationsmanagements die kritischen Erfolgsfaktoren darstellen. Der Lösungsansatz fokussiert folglich auf diese Gestaltungsbereiche. Er baut auf wichtige Konzepte aus der industriellen Produktionswirtschaft sowie Arbeiten aus dem Forschungsprogramm „Management einer zukunftsfähigen Waldnutzung“ der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) auf und umfasst ein geeignetes Vorgehenskonzept für das Einrichten einer Supply Chain. Dieses Vorgehenskonzept ermöglicht eine wertschöpfungsketten-orientierte Sicht-weise und bildet die IT-unterstützungswürdigen Managementaufgaben ab. Ebenso ist es genügend flexibel, die organisatorische Vielfalt in der schweizerischen Produktionskette Rohholz zu bewältigen. Zum Schluss werden Folgerungen gezogen, welchen Beitrag dieser Lösungsansatz zur Erfüllung der festgestellten Herausforderungen leistet, in welchen Bereichen weiterer Forschungsbedarf besteht und welche Anforderungen sich dabei an die Praxis ergeben.

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