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Versuchspflanzungen mit sechs GastbaumartenEin internationales Kooperationsprojekt von Forschungsanstalten und Universitäten (Leitung: LWF Bayern)
Was sind Gastbaumarten?Unter Gastbaumarten versteht man Baumarten, welche in einem Land zwar nicht heimisch sind, aber doch gedeihen können. Gastbaumarten müssen gepflanzt werden, können sich aber später natürlich verjüngen. Ein Synonym für Gastbaumarten sind exotische Baumarten.
Weshalb Gastbaumarten anbauen?Pflanzenliebhaber, Gärtner und Förster experimentieren seit Jahrhunderten mit Gastbaumarten, in Parks, in Gärten und im Wald. Motive dafür waren die Faszination des Fremden, die Bewunderung für mächtige Baumgestalten und ein wirtschaftliches Interesse an rasch wachsenden Holzarten. Die meisten Gastbaumarten haben sich nicht bewährt. Wenige werden aber heute verwendet; weltweit in Plantagen zum Beispiel mit Monterey-Föhre (Pinus radiata), bei uns die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) und die Roteiche (Quercus rubra). In der Schweiz gibt es einige Versuchspflanzungen mit der Atlaszeder (Abb. 1). Welches Ziel verfolgt das Forschungsprojekt „Gastbaumarten“?Ziel dieses Projekts ist, die Eignung von 6 noch wenig bekannten Gastbaumarten für den Anbau in einem zukünftig wärmeren und trockeneren Klima zu testen. Dabei soll auch geklärt werden, ob die Wurzeln der ausgewählten Gastbaumarten am Zielstandort ausreichend mit Mykorrhizen besiedelt werden. Welche Methoden werden verwendet?Das Projekt basiert auf einem langfristigen Anbauversuch an insgesamt 6 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Schweizer Standort liegt bei Mutrux (VD). Mehr Informationen zu den Forschungsmethoden sind hier zu finden. Erwartete Resultate und PraxisrelevanzDer Anbauversuch erlaubt es zu beurteilen, wie gut die Baumarten im Quervergleich überleben, wachsen und frei von Krankheiten und Schädlingen bleiben, sowie wie weit ihre Wurzeln mykorrhiziert sind. FinanzierungDer Schweizer Anteil am Projekt ist über das Forschungsprogramm Wald und Klimawandel von BAFU und WSL finanziert sowie über einen Beitrag des Kantons Waadt.
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