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Forschung und Wirkungskontrolle in Schweizer NaturwaldreservatenEin Kooperationsprojekt von WSL, ETH und BAFUAktuell: Buch "Waldreservate. 50 Jahre natürliche Waldentwicklung in der Schweiz" erschienenDas Buch zeigt auf, wie die Walddynamik in den Schweizer Naturwaldreservaten seit 1960 abgelaufen ist, worin Naturwälder sich von bewirtschafteten Wäldern unterscheiden und inwiefern sie wieder zu Urwäldern werden. Es stützt sich dabei auf Resultate aus 50 Jahren Forschung in Schweizer Naturwaldreservaten und macht diese hiermit erstmals einem breiten Publikum zugänglich. Dabei werden 14 Naturwaldreservate porträtiert. Kurzbeschreibung auf der Website des Haupt Verlages Kolloquium an der ETH und BuchvernissageAm 14. November 2011 fand an der ETH Zürich im Rahmen der Montagskolloquien des ITES ein Kolloquium zur Reservatsforschung statt. --> Weitere Informationen.
Doch wie entwickelt sich der Wald in diesen Reservaten? Gibt es tatsächlich Unterschiede zu bewirtschafteten Wäldern? Worin bestehen diese? Auf diese Fragen sucht der Bund eine Antwort, um die Wirkung seiner Reservatspolitik zu prüfen. Doch auch die Forschung ist an Naturwaldreservaten sehr interessiert: Es sind einzigartige Freilandlaboratorien, in denen zum Beispiel Fragen zu Waldentwicklung und Biodiversität untersucht werden können. Langjährige Forschung neu aufgerolltDie ETH erforscht schon seit 1948 die Waldentwicklung in Schweizer Naturwaldreservaten (Abb. 2), und die WSL untersucht ebenfalls seit rund 80 Jahren die Walddynamik in Reservaten, namentlich im Nationalpark und seit kurzem auch im Sihlwald und in den ukrainischen Karpaten. Die Professur für Waldökologie der ETH Zürich, die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL und das Bundesamt für Umwelt haben 2006 ihre gemeinsamen Interessen in einem langfristig ausgerichteten Forschungsprojekt gebündelt. ZieleEinerseits werden die vorhandenen Daten zur Waldentwicklung in den 39 ETH-Naturwaldreservaten ausgewertet und die Ergebnisse in der Schweiz und weltweit bekannt gemacht. Andererseits wurde eine standardisierte, praktikable Methode für ein Schweizer Naturwaldmonitoring entwickelt. Dabei wird ein Teil der ETH-Reservate weiter beobachtet. Der Wert der Lanzeitdaten der bisherigen ETH-Reservate nimmt mit jeder neuen Inventur zu. Zusätzlich werden Reservate ins Beobachtungsprogramm aufgenommen, die es zweckmässig ergänzen.
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