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Erneuerung der LawinenbulletinsDas Nationale Lawinenbulletin wird seit 1945 vom SLF herausgegeben. Es wurde stetig weiterentwickelt und gilt als Original der Naturgefahren-Warnungen. Seit mehr als 10 Jahren erscheinen zudem am Morgen die Regionalen Lawinenbulletins. Jetzt wurden die Lawinenbulletins erneuert und für Internet und Smartphones optimiert. Eine bessere Darstellung, der Verzicht auf detaillierte Gebietsbeschreibungen sowie Bulletins für alle Regionen zweimal am Tag in vier Sprachen (deutsch, französisch, italienisch, englisch) sind die wesentlichen Änderungen. Die Einführung erfolgte auf Anfang Winter 2012/13. (Häufig gestellte Fragen, siehe FAQ) InformationspyramideDas Lawinenbulletin ist neu nach der untenstehenden „Informationspyramide“ aufgebaut: Die Menüführung im Internet zeigt zuerst die Gefahrenstufe, dann die „Kernzone“ (besonders gefährdete Höhenlagen und Expositionen) und anschliessend die Gefahrenbeschreibung (vgl. Abb. 1 und 2).
Abb. 1: Informationspyramide: das Wichtigste zuerst. Alle Bulletins flächendeckend, viersprachig und zweimal täglich aktualisiertNeu erscheint das Lawinenbulletin zweimal täglich um 8 Uhr und 17 Uhr, konsequent viersprachig (deutsch, französisch, italienisch, englisch), für die ganzen Schweizer Alpen und fallweise auch für den Jura. Dies ist möglich dank einer automatisierten Übersetzung auf Basis eines Satzkataloges. Die Gefahrenbeschreibung wird dabei aus einem Set vorgegebener Sätze „zusammengeklickt“. Jeder dieser Sätze ist in der Datenbank auch auf Französisch, Italienisch und Englisch abgespeichert, so dass alle Übersetzungen sofort verfügbar sind. Die einzelnen Sätze sind nicht fix, sondern bestehen aus
verschiedenen Satzteilen, bei denen jeweils vordefinierte Begriffe aus einer
Liste ausgewählt werden können (z.B. „Die Gefahr steigt/sinkt auf die Stufe
mässig/erheblich/gross.“). Dies erlaubt die Bildung von Abermilliarden
verschiedener Sätze. Erst damit ist die Gefahrenbeschreibung in jeder Situation
genügend genau. Lawinenbulletin im InternetDas Lawinenbulletin besteht neu aus zwei Teilen: Einer interaktiven Karte inkl. Gefahrenbeschreibungen und einem Text “Schneedecke und Wetter”. Die Gefahrenbeschreibung erfolgt direkt auf der zoombaren Gefahrenkarte (und nicht mehr im Text des Nationalen Bulletins). Fährt man mit der Maus über die Gefahrenkarte, wird das entsprechende Gebiet hervorgehoben. Beim Klick in die Karte öffnet sich ein Fenster mit der passenden Gefahrenbeschreibung (vgl. Abb. 2). Gefahrenkarte und -beschreibungen werden im Winter zweimal täglich um 8 und 17 Uhr aktualisiert.
Abb. 2: Gefahrenkarte mit hervorgehobenem Gebiet und passender Gefahrenbeschreibung. In Zukunft wird stets auch ein „Gefahrenmuster“ angegeben, z.B. „Neuschnee“ oder „Triebschnee“.
Abb. 3: „Schneedecke und Wetter“, erscheint wie bisher jeweils am Abend und neu in halbtabellarischer Form. Lawinenbulletin zum DruckenWie bisher werden verschiedene Druckprodukte angeboten. Dazu gehören auch die “Regionalen Gefahrenkarten” (vgl. Abb. 4). Als Nachfolger der Regionalen Lawinenbulletins eignen sich diese vor allem zum Aufhängen in den Freeride-Gebieten. Wie alle Gefahrenkarten erscheinen sie neu zweimal täglich (8 und 17 Uhr) in allen vier Sprachen.
Abb. 4: Regionale Gefahrenkarte Nord- und Mittelbünden zum Aushang in Freeride-Gebieten. Für jedes Gefahrengebiet (hier dasjenige mit der Stufe 3, erheblich) gibt es eine eigene Karte. Lawinenbulletin als AppDie komplett erneuerte App „White Risk“ bringt das Lawinenbulletin mit allen Funktionen inkl. zoombarer, interaktiver Karte aufs Smartphone. Die App enthält zusätzlich umfassendes Hintergrundwissen zur Lawinenprävention und wird gratis für iPhone und Android angeboten. Das neue Lawinenbulletin ist für Internet und Smartphone
optimiert. Die übrigen Vertriebskanäle werden abgeschaltet. Kontakt |