Lawinenschutzkonzept für die isländische Stadt Siglufjördur
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Siglufjördur liegt an einem Fjord ganz im Norden von Island unterhalb von rund 600 m hohen Steilhängen. Die Stadt zählt rund 1400 Einwohner. Im Jahre 1919 wurden 18 Personen durch Lawinen getötet. Das SLF wurde beauftragt für die Stadt ein Lawinenschutzkonzept zu erarbeiten.
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Sicherungskonzept für das Gebiet Böden in Davos
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Die wichtigsten Lawinenanrissgebiete in Davos sind mit baulichen Schutzmassnahmen gesichert. Daneben gibt es weitere Gebiete ohne permanenten Schutzmassnahmen. In Davos befinden sich heute rund 40 Gebäude in roten Gefahrenzonen und 135 in blauen Gefahrenzonen.
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Lawinenkartierung Davos - Avalmap
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In der Region Davos werden seit 1949/50 alle beobachteten Lawinen erfasst. Diese Kartierung geschieht seit 2006 über eine moderne Internetplattform.
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Baulicher Lawinenschutz - Schutz für Siedlungen und Verkehrsachsen
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Viele Lawinenverbauungen haben im schneereichen Winter 1999 ihre Wirksamkeit bewiesen und den Beanspruchungen standgehalten. Weil Stützwerke teuer sind, kommen sie vor allem zum Schutz von Siedlungen zum Einsatz. Das SLF berät die Bauherren bei der Planung von Verbauungen, testet Neukonstruktionen in Feldversuchen und überprüft diese laufend.
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AVALUATION – Bestimmung des ökonomischen Wertes des Lawinenbulletins
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Im letzten Winter hat das SLF eine Meinungsumfrage zum Lawinenbulletin durchgeführt. Die Auswertungen zeigen, dass das jetzige Lawinenbulletin der grossen Mehrheit der Befragten bei der Einschätzung der Lawinengefahr gute bis sehr gute Hilfe leistet.
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GIN - Gemeinsame Informationsplattform Naturgefahren
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MeteoSchweiz, BAFU und SLF sind als Fachstellen des Bundes bei Unwetter, Hochwasser und Lawinen für die
Warnung der Behörden und der Bevölkerung verantwortlich.
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IFKIS - Interkantonales Frühwarn- und Kriseninformationssystem
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Das Interkantonale Frühwarn- und Kriseninformationssystem IFKIS liefert allen Sicherheitsverantwortlichen eine breite Informationsgrundlage
für die Beurteilung der aktuellen Lawinengefahrensituation.
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Künstliche Lawinenauslösung oberhalb von Siedlungen
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Bevor die künstliche Lawinenauslösung oberhalb von Siedlungen eingesetzt werden kann, sind sicherheitsrelevante Aspekte zu beurteilen.
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Lawinenabgänge automatisch feststellen
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Das SLF testet und optimiert verschiedene Technologien, um Lawinenabgänge automatisch zu erfassen. Ziel ist es, ein sichtunabhängiges Lawinendetektionssystem zu entwickeln, das Lawinendiensten und Sicherheitsverantwortlichen Informationen zur Lawinenaktivität in einem bestimmten Geländeabschnitt liefert.
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Lawinenkräfte auf Galeriedächer
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Lawinengalerien sind der klassische Schutz für Verkehrsachsen. Lawinen überfliessen eine Galerie oder lagern sich auf deren Dach ab, ohne den Verkehr zu beeinträchtigen. Bei genügender Länge bieten sie einen sehr hohen Schutz.
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mAvalanche - mobiles Lawinen Informationssystem
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mAvalanche ist ein interaktives Ausbildungstool für die Lawinenausbildung. Mittlerweile wird an der Projektidee mAvalanche 3.0 gearbeitet. Das mobile Lernen (mLearning) soll dabei ein integrativer Bestandteil in einem mobilen Lawinen Informationssystem werden.
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NXD Lawinen
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NXD-Lawinen ist ein Produkt, das am SLF entwickelt wird um mit der Methode der Nearest Neighbors die aktuelle Lawinengefahr zu beurteilen.
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Risikokonzept der PLANAT
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Wer den alpinen Lebensraum nutzt, ist Lawinen, Steinschlag, Hochwasser und Rutschungen ausgesetzt. Jahrzehntelang setzten Sicherheitsfachleute alles daran, diese Naturgefahren mit baulichen Massnahmen zu verhindern. Heute steht die Strategie der Risikominimierung im Vordergrund.
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Können Steinschlagschutznetze Schneerutsche und Kleinlawinen stoppen?
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Steinschlagschutznetze sind optimiert, um grosse punktförmige Belastungen durch auftreffende Felsblöcke aufnehmen zu können. Das Ziel des Forschungsprojektes war, die Eignung von Steinschlagschutznetzen zum Auffangen von Schneerutschen und Kleinlawinen abzuklären und diese Systeme so zu optimieren, dass sie statische Schneedrucklasten und dynamische Lawinenlasten schadlos aufnehmen können.
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Typenprüfung von Lawinenverbauungen
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Werden für Lawinenverbauungen Subventionen des Bundes beansprucht, so dürfen in diesen Verbauungen nur offiziell geprüfte und zugelassene Werktypen verwendet werden. Die Prüfung erfolgt unter der Leitung der Expertenkommission Lawinen und Steinschlag (EKLS) in enger Zusammenarbeit mit dem SLF.
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Einmalige Datensammlung – Lawinenunfälle in den Schweizer Alpen
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Mit 14’000 Datensätzen liegt dem SLF heute eine weltweit einmalige Schadenlawinendatenbank vor. Dies vereinfacht Abfragen und Analysen über Lawinenunfälle, wie sie beispielsweise in den Unfallberichten erscheinen.
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Beurteilung der Wirkung von Schutzmassnahmen gegen Naturgefahren als Grundlage für ihre Berücksichtigung in der Raumplanung
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Im Rahmen des PLANAT-Aktionsplans 2005 bis 2008 werden allgemein gültige Grundlagen als auch prozess- und massnahmenspezifische Arbeitshilfen zur Berücksichtigung von Schutzmassnahmen in der Gefahrenbeurteilung erarbeitet.
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Lawinengefahrenkarte für die Codelco Andina Kupfermine in Chile
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Die Codelco Andina Kupfer Mine befindet sich in Chile. Rund 20 km der Zufahrtstrasse sind lawinengefährdet. Deshalb wurde das SLF beauftragt, eine Lawinengefahrenkarte auszuarbeiten.
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SLF-Winterberichte
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Die SLF-Winterberichte haben eine jahrzehntelange Tradition. Die Bände erscheinen seit 1936 und dokumentieren die Wetter- und Schneedeckenentwicklung sowie das Lawinengeschehen ausführlich. Das Produkt hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Aus der früheren, gedruckten Version ist heute eine attraktive Webpublikation geworden, die auch als pdf-Dokument zum Download verfügbar ist. Unverändert geblieben ist der hohe Informationsgehalt.
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Die Beobachternetze des SLF
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Für die Lawinenprognose sind tägliche Beobachtungen, Messungen und Einschätzungen der Schnee- und Lawinensituation durch geschultes Personal auch heute noch unerlässlich.
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Arbeitsgruppe der Europäischen Lawinenwarndienste EAWS
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Zentrales Element der Lawinenwarnung ist die 5-teilige Europäische Gefahrenstufenskala. Auf diese Skala einigte man sich in der Arbeitsgruppe der Europäischen Lawinenwarndienste EAWS. Diese Zusammenarbeit innerhalb Europa verfolgt das Ziel einer möglichst einheitlichen Anwendung dieser Gefahrenstufenskala.
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Lawinenbulletin
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Das Lawinenbulletin dient zum Beispiel Tourengängern als Planungsgrundlage und unterstützt Lawinendienste in ihrer verantwortungsvollen Arbeit zugunsten der öffentlichen Sicherheit. Im Zentrum stehen die Information und die Warnung vor der Lawinengefahr. Wie aber entsteht ein Lawinenbulletin?
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SnowSense - Entscheidungen im Schnee
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Das SLF hat im Rahmen des Jubiläums die neue iPhone Applikation SnowSense entwickelt. Damit wird Tourengängern erstmals ein Tool zur Verfügung stehen, das sie systematisch durch die gesamten Planungs- und Entscheidungsprozesse vor und während einer Tour führt.
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Schneedeckenanalyse: SnowMicroPen
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Der Lawinenwarndienst testet ein neues Messinstrument aus der Schneeforschung, das SnowMicroPen (SMP). Das SMP ist eine hochempfindliche und automatische Sonde, die den Eindringwiderstand des Schnees im Mikrometerbereich misst. Forschungsarbeiten im Lawinenwarndienst mit dem SMP untersuchen die kleinräumige Variabilität der Schneedeckeneigenschaften sowie ihre Bedeutung für die Schneedeckenstabilität und die Stabilitätstests.
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Rettungskompass - Entscheidungshilfe bei Lawinenrettungen
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Verschiedene Unfälle haben gezeigt, dass bei Lawinenrettungen auch die Retter gefährdet sein können. Für professionelle Rettungskräfte hat das SLF deshalb auf Anregung der IKAR (Internationale Kommission für Alpines Rettungswesen) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern den sogenannten „Rettungskompass“ entwickelt - ein wetterfestes Handbuch mit einer Checkliste in Form einer Kompassscheibe. Es unterstützt Rettungskräfte beim Risikomanagement auf Einsätzen.
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Experimente auf der Schneegleitbahn am Weissfluhjoch Davos
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Auf der 30 m langen Schneegleitbahn untersucht das SLF mit Highspeedkameras, Stroboskopen und Geschwindigkeits- und Dichtesensoren das Fliessverhalten von Schnee.
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Neues Lawinen-Modell
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Forschern des SLF ist es gelungen, die Reibung in einer Lawine besser mathematisch zu erfassen. Damit ist es möglich, Lawinen ganz unterschiedlicher Grössen zu simulieren und verschiedene Erscheinungsformen wie Nass- oder Trockenschneelawinen zu erklären und zu berechnen.
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Fernerkundung - Der Blick von oben
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Fernerkundungssensoren auf Flugzeugen oder Satelliten werden immer mehr zu einem wichtigen Werkzeug in der Naturgefahrenforschung. So können nach Katastrophen-Ereignissen schnell flächendeckende, räumlich hochaufgelöste Daten erhoben werden, dies auch in Gebieten die vom Boden aus nicht oder nur schwer zugänglich sind.
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Digitale Geländemodelle im hochalpinen Gelände
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Simulationen von Naturgefahren basieren auf digitalen Geländemodellen. Wir untersuchen in diesem Forschungsprojekt die Vor- und Nachteile von verschiedenen Fernerkundungs-Erhebungsmethoden für Geländemodelle im hochalpinen Gelände.
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Lawinendämme
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Lawinendämme werden in den Auslaufzonen von Lawinen erstellt, um gefährdete Gebiete zu schützen. Um die für das Schutzziel nötige Dammhöhe abzuschätzen, benötigt man Informationen über das Volumen und die Geschwindigkeit der am Dammstandort zu erwartenden Lawine, aus denen man mittels einer Faustformel die ungefähre Höhe des Dammes erhält.
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RAMMS Rapid Mass Movement Simulation
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Im Forschungsfeld "Naturgefahren" besteht ein grosser Bedarf an numerischen Modellen. Wissenschafter der WSL entwickeln ein Software-Paket für Forschung und Praxis, das verschiedene Prozessarten miteinander kombiniert. Das Paket besteht aus den Prozessmodulen "Murgänge", "Steinschlag", "Schneedecke" und "Fliess-Lawine", einem Schutzmassnahmen-Modul und einem Visualisierungsmodul.
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Beobachtung der Schneeschichten mit aufwärtsschauenden Radarsystemen
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Im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes setzt das SLF zusammen mit deutschen und österreichischen Partnern ein Radarsystem ein, das die Schneedecke von unten her durchleuchtet, ohne sie zu zerstören. Ziel ist es, so die verschiedenen Schichten, deren Eigenschaften und deren zeitliche Entwicklung zu beobachten.
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White Risk – die SLF-App
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White Risk ist die App des SLF für alle, die sich im winterlichen Gebirge abseits gesicherter Pisten aufhalten. Sie enthält das interaktive Lawinenbulletin auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch sowie aktuelle Schnee- und Wetterdaten für die Schweiz. Zudem bietet White Risk nützliches Hintergrundwissen zur Beurteilung der Lawinengefahr.
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Erforschung der Lawinendynamik im Vallée de la Sionne (VS)
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Im Testgelände für Lawinendynamik "Vallée de la Sionne" führen Wissenschaftler und Ingenieure Experimente zur Lawinendynamik durch. Die Versuchsanlage ist seit Winter 1997/1998 in Betrieb und stellt einen Meilenstein in der Lawinendynamikforschung am SLF dar.
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SLF-Austausch mit Indien
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Indien: Hitze, scharfes Essen, riesige Menschenmassen - und Lawinen? Das passt auf den ersten Blick kaum zusammen. Für den SLF-Mitarbeiter Yves Bühler gehören indische Lawinen im Moment jedoch zum Alltag: Anfang April 2012 reiste er mit seiner Familie nach Manali, um dort für drei Monate am Lawinenforschungsinstitut SASE zu forschen.
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Erneuerung der Lawinenbulletins
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Im Winter 2012/13 wurden erneuerte Lawinenbulletins eingeführt. Die Darstellung wurde für Internet und Smartphones optimiert und es wurden diverse inhaltliche Verbesserungen vorgenommen.
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Zuverlässigkeit von Warn- und Alarmsystemen für Naturgefahren
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Warn- und Alarmsysteme sind Teil eines integrativen Risikomanagements-Konzepts, welches Massnahmen zur Risikominimierung vor Naturgefahren bietet. Um diese Systeme als feste Komponenten in das integrale Risikomanagement einbinden zu können, muss deren Zuverlässigkeit quantifizierbar sein.
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Schneedeckenvariabilität
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Was verbirgt sich unter der weissen Schneeoberfläche? Wissenschaftler des SLF messen die Eigenschaften der Schneedecke an vielen Punkten, um die flächige Variabilität der Schneedecke und deren Auswirkungen auf die Schneedeckenstabilität zu erforschen. Die Untersuchungen sollen helfen, im Lawinenbulletin in Zukunft lokale Unterschiede besser zu beschreiben.
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Der Einfluss der Steinform auf die Steinschlagdynamik
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Die Form der Steine beeinflusst massgeblich, wie schnell sie während einem Steinschlag den Hang hinunter rollen, wie hoch sie aufspringen und wie weit sie vordringen. Doch welche Steine sind die gefährlichsten? Steinschlagexperimente mit speziellen Bewegungssensoren und ein neues Steinschlag-Computermodel helfen, auf diese Frage eine Antwort zu finden.
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EconoMe - Online-Tool zur Risikobeurteilung
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Eignen sich Stützverbauungen oder eine Galerie besser, um einen bestimmten Strassenabschnitt oder eine Siedlung vor Lawinen zu schützen? Dank verschiedener Online-Tools lässt sich heute das Risiko aus Naturgefahren besser einschätzen und beurteilen, wie wirksam und wirtschaftlich verschiedene Schutzmassnahmen sind.
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Analyse klimabedingter Risiken für den Gebäudebestand im Kanton Graubünden
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Die Gebäudeversicherung Graubünden hat ein starkes Interesse die Elementarschäden weiterhin möglichst tief zu halten. Im Auftrag der Kantonalen Gebäudeversicherung, des Amts für Wald und Naturgefahren sowie des Amts für Raumentwicklung des Kantons Graubünden analysieren wir die aktuellen Risiken und die zu erwartenden klima- und sozioökonomisch bedingten Änderungen der Risiken.
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EconoMe-Building
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Die kantonalen Gebäudeversicherungen (KGV) sind angesichts steigender Elementarschäden und ihrer rechtlichen Stellung als Monopolversicherer mit Annahmezwang gefordert, das Risiko über Präventionsmassnahmen zu steuern. Objektschutzmassnahmen (OSM) können einen wich- tigen Beitrag leisten und Beispiele aus der Praxis und der Literatur zeigen, dass Objektschutz eine sehr effiziente Massnahme sein kann.
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STRADA
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The STRADA project was founded in 2010 to develop strategies to adapt and enhance the management of natural risks to climate change in Switzerland and Italy. This project is part of the Programme of Collaboration in European cross-border zones, Italy/Switzerland 2007/2013.
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Wie wirkt sich Wald auf Lawinen aus?
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Bäume können Lawinen abbremsen und stoppen, bevor sie zur Gefahr für Siedlungen und Bewohner werden. Das SLF erforscht die komplexe Wechselwirkung zwischen Waldstruktur, Schneeeigenschaften und Gelände.
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Entstehung und Vorhersage von Gleitschneelawine
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Die Vorhersage von Gleitschneelawinen ist eine grosse Herauforderung für lokale Lawinendienste. Strassen, Orte und vor allem Liftanlagen stehen immer wieder im Gefahrenbereich dieser Lawinen. Wir wollen das Prozessverständnis über Gleitschneelawinen verbessern. Gleitraten, seismische Signalanalyse in Verbindung mit meteorlogischen Daten und Geländeparametern sollen dafür die Basis bieten.
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Die Wirkung von Sprenstoff auf die künstliche Auslösung von Lawinen
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Künstliches Auslösen von Lawinen mittels Sprengstoff ist eine wichtige temporäre Massnahme im Lawinenschutz. Uns interessieren vor allem die Prozesse innerhalb einer Schneedecke während der Sprengung und wie weit weg von der Explosion wir bei einer gegebenen Schneedecke noch eine Lawine auslösen können
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Lawinenprävention: Erstellung von Lern- und Ausbildungsunterlagen
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Damit Erkenntnisse aus Forschungsprojekten in der Praxis angewendet werden können, müssen sie anschaulich und benutzergerecht aufbereitet werden. Im Kern-Ausbildungsteam Lawinenprävention und Schneesport legen wir gemeinsam mit Verbänden und Organisationen im Bereich Schneesport fest, welche Schwerpunkte in der Aus- und Weiterbildung für die Lawinenprävention nötig sind.
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Simulation der Schneedeckenstabilität mit SNOWPACK
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Der Grad der Lawinengefahr wird durch die Schneedeckenstabilität und ihre räumliche Verteilung charakterisiert. Um diese Information zu bekommen werden im Feld Schneeprofile erhoben. Schneeprofilaufnahmen sind aber aufwendig und können an Tagen mit erhöhter Lawinengefahr oder in abgelegenen Gebieten nicht immer durchgeführt werden. Um die räumliche und zeitliche Auflösung zu verbessern, werden Modelle, welche die aktuelle Schneedecke nachbilden, benutzt.
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Einfluss von Gruppendynamik auf Entscheidungen im Lawinengelände
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Entscheidungen im Lawinengelände sind nicht nur durch äussere Einflüsse wie Schneedecke, Gelände oder Wetter beeinflusst sondern auch stark durch innere Einflüsse der Gruppe. Unter gruppendynamischen Effekten werden manchmal Entscheide getroffen, die jeder Einzelne für sich nicht treffen würde. Welche Gruppen neigen zu risikoreichen Gruppenentscheiden? Was sind Schlüsselfaktoren, welche die Gruppendynamik beeinflussen? Wie können in der Lawinenausbildung und in der Lawinenwarnung vorbeugende Massnahmen getroffen werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich dieses Forschungsprojekt im Rahmen einer Dissertation.
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Lässt sich mit akustischen Signalen in der Schneedecke ein Lawinenabgang vorhersagen?
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Bevor und während sich trockene Schneebrettlawinen lösen, bilden sich Risse in der Schneedecke. Genauso wie bei anderen Gegenständen, die reissen, entstehen auch in der Schneedecke dabei Geräusche. Bricht eine ganze Schwachschicht zusammen, nehmen wir dies als sogenanntes Wummgeräusch wahr. Akustische Sensoren sind jedoch in der Lage, auch das Brechen von wenigen Schneekristallen zu registrieren, das dem menschlichen Ohr verborgen bleibt. In anderen natürlichen, heterogenen Materialien wie Holz, Kalkstein oder Eis werden solche akustischen Signale bereits erfolgreich verwendet, um die Stabilität des Materials abzuschätzen und Brüche vorherzusagen.
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