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mAvalanche - mobiles Lawinen Informationssystem
Als Ergänzung wurde in den letzten Jahren mAvalanche aufgebaut. Dabei
übermitteln etwa 30 Bergführer mit ihrem iPhone ihre Beobachtungen von der aktuellen
Tour von draussen direkt ans SLF. Dank dem integrierten GPS werden relevante
Daten wie Ort und Höhe direkt ermittelt und müssen nicht eingegeben werden. Es
werden Daten zur Schneedecke, dem aktuell vorherrschenden Lawinenmuster (wie
Neuschnee, Triebschnee, Nassschnee und/oder Altschnee) und die persönliche
Gefahreneinschätzung des Bergführers aufgenommen (vgl. Abbildung 1). Zusätzlich
kann er Lawinen kartieren, Fotos übermitteln und Kommentare schreiben. Die Daten
treffen am frühen Nachmittag ein und werden bereits für das gleichentags
erscheinende Nationale Lawinenbulletin berücksichtigt. ![]()
Nach zwei Testwintern ist mAvalanche seit dem Winter 2010/11 fester Bestandteil der Lawinenwarnung. Bei tieferen Gefahrenstufen, wenn keine Lawinen mehr spontan abgehen und die Variantenhänge der Skigebiete längst flächendeckend verfahren sind, sind diese professionellen Meldungen aus dem unverspurten Tourengelände besonders wertvoll. Dagegen fällt mAvalanche bei grosser oder sehr grosser Lawinengefahr komplett aus. Dies weil die Bergführer das Gebiet längst verlassen haben und in einer sichereren Region unterwegs sind. Damit ist mAvalanche eine wertvolle Ergänzung zu den anderen Netzen, kann diese aber nicht ersetzen. Kontakt
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