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Nachhaltige Landschaftsentwicklung durch Bedürfniserfüllung, Identifikation und Partizpation
In den letzten Jahrzehnten erfuhren die meisten Gemeinden der Schweiz einen Urbanisierungsprozess, verbunden mit mehr oder weniger dramatischen Landschaftsveränderungen. Gleichzeitig konnte beobachtet werden dass sich in derselben Periode die lokale Bevölkerung von der umgebenden Alltagslandschaft zurückzug und die Mitverantwortung für die Gemeinde verloren ging. Beide Prozesse scheinen miteinander verbunden zu sein, indem die Urbanisation von ländlichen Gemeinden entgegen den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung verläuft und sie zwingt, diese woanders zu kompensieren. Um diesen gesellschaftlich und ökologisch unerwünschten Prozess zu bremsen, gilt es, Antworten auf folgende Fragen zu finden:
Dazu wurden in einer ersten Phase in zwei ländlichen Gemeinden der Schweiz qualitative Interviews durchgeführt und analysiert, wobei während der Analyse auch bestehende Theorien aus der Umweltpsychologie einbezogen wurden. In einer zweiten Phase wurde in beiden Gemeinden ein partizipativer Prozess ausgelöst und beobachtet. Es zeigte sich, dass die wichtigsten Funktionen des Wohnens (Regulation der Identität, der sozialen Interaktion und der sozialen Emotionen) auch auf der Ebene der Landschaft sehr relevant sind und für die lokale Bevölkerung die wichtigsten Funktionen der Landschaft darstellen. Die ungenügende Erfüllung dieser Funktionen kann erklären, warum die lokale Bevölkerung dazu tendiert, sich aus der Alltagslandschaft zurückzuziehen. Als eigentliche Ursache dieses Phänomens erwies sich jedoch der Mangel an geeigneten Möglichkeiten, an der Entwicklung der Alltagslandschaft zu partizipieren. Um die Partizipation zu fördern, sind neue kommunikative Instrumente nötig, welche der Bevölkerung erlauben, ihre Ideen auszutauschen, ohne befürchten zu müssen, aus der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Solche Instrumente wurden in den beiden Gemeinden evaluiert und sie erwiesen sich als wirksam. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Förderung der Partizipation einen langen Lernprozess erfordert. Dieses Projekt diente als Grundlage für ein Umsetzungsprojekt zum Einbezug der Bevölkerung in die Landschaftsentwicklung. Beteiligte
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